Samstag, 15. Juli 2017

Gelesen: Schattenmorellen

Schattenmorellen (Kriminalroman)
von Sigrid Hunold-Reime
Gmeiner Verlag
ISBN 978-3-8392-1021-5

Warum dieses Buch? Aus dem öffentlichen Bücherregal, es sah aus wie neu.

Klappentext:
"Die 71-jährige Martha will frühmorgens die reifen Schattenmorellen in ihrem Garten im Cuxhavener Stadtteil Stickenbüttel ernten. Sie wird von einem Gewitter überrascht und fällt vom Baum. Mit einem gebrochenen Arm und einer Gehirnerschütterung wird Martha ins Krankenhaus eingeliefert. An den Unfall kann sie sich nicht mehr erinnern. Dafür umso besser an eine schicksalhafte Sommernacht vor 54 Jahren. Damals wütete auch ein Gewitter und es gab unter der Schattenmorelle einen Toten.
Im Krankenhaus trifft sie die 48-jährige Eva, die als junges Mädchen ihre Nachbarin war. Für beide Frauen wird der Krankenhausaufenthalt eine harte Auseinandersetzung mit der Vergangenheit. Dabei übersehen sie fast die tödlichen Gefahren der Gegenwart ..."

Zur Handlung ist mit dem Klappentext schon fast alles gesagt.

Die Geschichte springt zwischen dem "Erleben Krankenhaus" von Martha und ihren Erinnerungen hin und her, dazwischen das Erzählte von Eva. Wobei die Krankenhausepisoden nicht einer gewissen Komik entbehren.

Der Krimi, wenn man ihn denn so nennen mag, immerhin gab es einen Toten, spielte sich vor 54 Jahren ab - mit ungeahnten Konsequenzen bis in die Gegenwart.

Nett geschrieben, ein wenig zäh und sehr bemüht. Kann man lesen oder auch lassen.

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