Samstag, 18. November 2017

Fluorchinolone - Ausnahmeantibiotika

Mein Arzt wollte mir so etwas am Dienstag anbieten, als ich sagte, wie es mir mit Amoxi immer geht... habe ihn darüber aufgeklärt, dass ich seit Jahren eine Notfallpackung Avalox beherberge, vor der ich einen Heidenrespekt habe, weil ich davon einmal ohnmächtig geworden bin. Also doch lieber Amoxicillin und dazu Milchsäurebakterien aus dem Reformhaus gegen den Durchfall ;-)

Wer Lust hat, meine Erfahrungen durchzulesen, klickt hier.

Unter anderem Moxifloxacin ist ein Antibiotikum aus der Gruppe der vierten Generation der Fluorchinolone. Heute stieß ich auf ein Forum mit massenweise - auch wissenschaftlichen - Infos.

Freitag, 17. November 2017

AATM

Mittlerweile bin ich auch in einer amerikanischen Alpha-1-Gruppe zugange, wo mir dieses Dokument förmlich zuflog: Diagnostic flow chart for targeted detection of Alpha1-antitrypsin deficiency.

Gutes Englisch braucht man dafür und den Willen, sich durch wissenschaftliches Geschwurbel zu wühlen ;-)

Nachtrag:
Ich werfe mal noch gleich einen Link hinterher: Rare alpha-1-antitrypsin variants:  Are they really so rare?

Donnerstag, 16. November 2017

Krank sein ist immer doof

Festgehalten für die Annalen...

Montag letzter Woche, dicker Nebel draußen, keine 2 m Sichtweite. Bekam kaum Luft, schon auf dem Weg zur S-Bahn war eine Pause nötig. Vollkommen platt im Büro angekommen. Mittags, nach Nebelauflösung, etwas besser.

Dienstag bis Freitag ging es stetig bergab, O2-Wert pendelte um 89-90 herum in Ruhe, sofortiges Absacken auf unter 80 schon bei Wegen durch meine Wohnung.

Sonnabend dann 40 mg Prednisolon genommen und ganz langsam auf den Weg zur Tochterfamilie gemacht. So weit okay, Belastungswerte schlecht, aber ich musste die Kinder ja nicht schleppen, alles Andere ging. Heimweg auch okay.

Sonntag kam der Husten, in der Nacht auf Montag verstopften die Nebenhöhlen, Kopfschmerzen, man kennt das ja. Sehr schlecht und wenig geschlafen, wach seit halb zwei! Im Büro krank gemeldet.

Dienstag zum Doc, großes Programm mit Lungenfunktion, Blutabnahme, Arztgespräch... seither Amoxicillin und noch zwei Tage länger Prednisolon. AU bis nächste Woche Mittwoch.

Mittwoch kurz zur Post, die AUs wegschicken. Schlapp ohne Ende, Schweißausbrüche. Der Kopf wurde langsam etwas freier, der Husten war schon rückläufig. Jedenfalls in Ruheposition. Unterwegs war er schon heftig. Aber Luft bekam ich schon wieder ganz gut. Immerhin.

Heute, Donnerstag, endlich wieder in einem Stück geschlafen, allerdings seit halb fünf wach - mein eingebauter Alltagswecker, vermute ich. Husten in Ruheposition deutlich weniger, draußen war ich noch nicht. NNH noch immer nicht ganz gut. Mein zweiter Name ist Geduld? Muss ja.

Mittwoch, 15. November 2017

Alpha-1-Antitrypsinmangel

Traditionell ist der November Alpha-1-Awareness Month, deshalb hier ohne weiteren Kommentar zwei der offiziellen Grafiken:



Gelesen: Asterix in Italien

Asterix in Italien
Asterix Band 37
in Nachfolge von R. Goscinny und A. Uderzo
von Jean-Yves Ferri und Didier Conrad
EGMONT/Ehapa Media
zu bekommen im gut sortierten Zeitschriftenhandel

Warum dieses Buch (bzw. ausnahmsweise dieser Comic)?
Das erklärt sich für mich von selbst: Italien!!! Seit dem 19.10.2017 im Handel - und am nächsten Tag schon bei mir!


Keine Vorstellung der Hauptfiguren auf Seite drei. Es geht sofort in die Handlung. Einzige vorkommende Hauptfiguren sind Asterix, Obelix, Idefix, Methusalix (ganz am Anfang eine Szene), Cäsar. Das Fest nach der Rückkehr der Helden scheint etwas bescheidener auszufallen als normal.

Es geht um ein Wagenrennen durch Italien, zu dem sich viele unterschiedliche Völker bzw. Volksgruppen angemeldet haben. Die verschiedenen Gruppen werden mitsamt ihrer abenteuerlichen Fuhrwerke und ethnischen Eigenarten liebevoll aufs Korn genommen. Diverse italienische Städte liegen auf der Route (Venedig im Bau, Florenz, Siena, Parma, die römischen Thermen), sind unterschiedlich ausgearbeitet - und mir sämtlich zu kurz gekommen. Da hätte ich mehr erwartet. Allerdings bricht der Vesuv gerade aus, nett.

Der "Teutates" kommt vor. Ich habe jetzt lange gesucht und die "spinnenden Römer" nicht gefunden. Das sind zwei Ausdrücke/Redewendungen, die üblicherweise in keinem Asterix-Band fehlen dürfen.

Natürlich sind reichliche Anspielungen und Wortspielereien verarbeitet worden, ich glaube, ich habe nicht einmal jede gefunden. Etwa eine halbe Seite lang gibt es einen geschäftstüchtigen Fabrikanten, der aus allem Geld zu machen scheint. Berlusconi.

Der Comic liest sich nicht so leicht, weil stellenweise ziemlich klein gedruckt, auch mit meiner superduper Brille ist es nicht so einfach. Das Heft ist kein "Burner", aber auch nicht richtig schlecht. Amüsiert habe ich mich auch, aber ich stolpere über manches. Das muss ich bei Gelegenheit nochmal kontrollieren.



Allemal für einen entspannenden Nachmittag zu empfehlen.

Sonntag, 12. November 2017

Gelesen: Hitzewelle

Hitzewelle von Anne B. Ragde
btb - Random House
ISBN 978-3-442-74161-8

Warum dieses Buch? Der dritteTeil der Trilogie um das Lügenhaus.

Das Lügenhaus
Einsiedlerkrebse

Schon wieder war es ein Klappentext, der es unmöglich machte, den dritten Teil länger liegen zu lassen...

"Familien haben es in sich. Die junge Torunn kann ein Lied davon singen. Ihren leiblichen Vater, Schweinezüchter aus Leidenschaft, lernt sie erst am Sterbebett ihrer Großmutter kennen. Ebenso ihre grundverschiedenen Onkel, der eine Bestattungsunternehmer, der andere Schaufensterdekorateur und schwul. Und als ob das nicht schon genug Veränderung in ihrem Leben ist, soll sie nun auch noch den heruntergekommenen Familienhof übernehmen …"

Torunn bemüht sich, den Hof zu führen, die Schweinezucht aufrecht zu erhalten, den "Vater" gut zu versorgen.... es kostet sie alle ihre Kraft, bis sie... verschwindet.

Das Kopenhagener Paar freut sich auf das Kind/die Kinder, besucht den Hof, bringt einen Architekten mit, der die Silos in Ferienwohnungen verwandeln möchte. Gleichzeitig versucht Margido es mit der Nutzung eines Gebäudes als Lager für seine Särge...

Ehe sie beschlossen hatten, Kinder zu bekommen,war er starr vor Angst darüber gewesen, was ihm entgehen würde, wenn er Vater würde. Das war auch nach so gewesen, unmittelbar nachdem Jyttes Schwangerschaftstest positiv gewesen war. Aber jetzt! Wie sollte er es noch einen ganzen Monat bis zum Ultraschall aushalten können!

Irgendwann wird es Torunn alles zu viel, die Avancen des Betriebshelfers tun ein Übriges, sie flüchtet... zu Christer... ohne Zukunftspläne, einfach für das Hier und Jetzt.


Der Alte hatte endlich im Pflegeheim Byneset in Bråmyra einen Heimplatz bekommen, wie er das erträumt hatte. Margido hatte noch nie in einem Menschen eine solche Veränderung gesehen. Der Alte strahlte. Frisch rasiert und gepflegt mit sauberem Gebiss saß er in seinem Zimmer, mit Büchern und Fernseher und Radio. Alle Mahlzeiten nahm er zusammen mit den anderen ein, und es hatte sich herausgestellt, dass er im Heim viele Bekannte hatte.
...
Der Alte lächelte jetzt auch auf eine ganz neue Weise, es war ein Lächeln, das seine Augen erreichte und seine Wangen auf eine fast kindliche Weise zittern ließ.

"Hitzewelle"... während der Handlung herrscht eine Hitzewelle in Trondheim, auch wohl eine Hitzewelle der Gefühle...

Damit ist die Trilogie zu Ende, dieses Mal ohne echten Cliffhanger, trotzdem mit einem Ende, das viele Fragen offen lässt.

Immerhin gibt es einen neuen Roman, der an diese Bücher  anschließen soll.

Samstag, 11. November 2017

Zwerge

Die Eltern machen alles richtig.

Zwei wunderbare kleine Menschen, aufmerksam, sehr lebendig bis wild, leise und oft laut, liebevoll und gleichzeitig kleine Egoisten, wissbegierig ohne Ende. Anstrengend, natürlich.

Jeder bekommt die Kinder, die er verdient. Ich kann ein Lied davon singen.

Mittwoch, 8. November 2017

Gelesen: Einsiedlerkrebse

Einsiedlerkrebse von Anne B. Ragde
btb - Random House
ISBN 978-3-442-74022-2

Warum dieses Buch? Der zweite Teil der Trilogie um das Lügenhaus. Nach dem abschließenden Cliffhanger bleibt einem gar nichts Anderes übrig, als unmittelbar mit dem nächsten Buch weiterzumachen.

Klappentext:
"Seit dem Tod der Mutter ist auf dem maroden Familienhof Byneset nichts mehr so, wie es war. Der tief religiöse Bestattungsunternehmer Margido hat eine Affäre mit einer Witwe, Erlend und sein Lebensgefährte werden Vater, und ausgerechnet Bauer Tor verletzt sich schwer am Bein. Seine Tochter Torunn eilt extra aus Oslo zu Hilfe, aber Tor erwartet sich mehr von ihr: Als Anerbin soll sie ihr altes Leben hinter sich lassen und den Hof übernehmen. Doch manche Wünsche führen ins Verderben..."

Nach dem furiosen Ende des ersten Bandes geht es zunächst unerwartet beschaulich weiter. Niemand mag sich so recht mit der Eröffnung des Großvaters auseinandersetzen, so bleibt oberflächlich nach dem Tod von Anna fast alles beim Alten. Weihnachten ist vorbei, und alle fahren wieder nach Hause.

In diesem Buch werden die Charaktere vertieft, das Leben geht weiter...

Torunn lernt Christer kennen, vordergründig ein Mann, wie er im Buche steht, hat Schlittenhunde und lebt in der Natur. Andererseits ist er ein Finanzmanager, der "nebenbei" am Computer mit großen Geldsummen jongliert. Sie haben eine leidenschaftliche Affaire - oder ist es doch Liebe? Bis sich herausstellt, dass Christer... (kein Spoiler!)...

Tor verletzt sich beim Holzhacken am Bein, Torunn kommt aus Oslo zurück zum Hof und unterstützt ihren Vater mit der Schweinezucht, die ihr unerwartet Freude macht. Viel Arbeit ist es für sie, Ordnung und Sauberkeit auf den Hof am Rande des Ruins einziehen zu lassen. Der "Vater" lebt mit Tor und Torunn auf dem Bauernhof, gibt sich oft unbeteiligt, schwierig, zusehends wird seine Rolle ein wenig klarer, man bekommt Mitleid mit ihm. Aber er bleibt noch ein wenig rätselhaft. Torunn tut mir leid, sie arbeitet pausenlos und bekommt wenig Dank, weiß wohl auch selbst noch nicht so recht, was sie letztendlich möchte.

Es gibt eine Haushaltshilfe, einen Betriebshelfer, trotzdem geht es irgendwie auf dem Hof nicht recht voran.

Margido versucht, den Annäherungen einer Witwe zu entkommen...

"Margido, hier ist eine Dame, die mit dir sprechen will, soll ich sie reinschicken?" fragte Frau Marstad.
"Wer ist das denn? Ich habe jetzt keine Zeit, ich habe tausend andere Dinge zu erledigen."
"Wir hatten im Herbst ihren Mann hier. Selma Vanvik."
"Ach so. Ja, jetzt, wo du es sagst, kann ich mich an sie erinnern."
"Kann ich sie reinschicken? Oder soll sie hier auf dich warten?"
"Bitte sie herein. In ... In fünf Minuten."
Frau Marstads Kopf verschwand, er hörte, wie sich ihre Schritte in Richtung Empfangszimmer entfernten.
"Herr, mein Gott, blicke in Gnade auf mich herab, sei mir jetzt nah", flüsterte er, schloss seinen Füllfederhalter und legte ihn vorsichtig in die schmale Rinne in seiner Schreibgarnitur. Er saß so gut in seinem Sessel, hatte gerade noch daran gedacht, dass sich der hohe Preis für einen Håg-Sessel wirklich gelohnt hat. Rückenlehne und Sitz und Armlehnen ließen sich perfekt einstellen. Hier hatte er gesessen, hoch zufrieden, alles für überstanden gehalten und den Komfort eines Sessels genossen. War das auch eine Probe auf die er gestellt, Konflikte, in die er Hals über Kopf hineingestürzt wurde?

... der er dann doch zu Silvester kurzzeitig und zu seinem eigenen Entsetzen erliegt. Ansonsten geht er ganz in seinem Gewerbe als Bestatter auf. 

Erlend und Krumme führen ihr luxuriöses Leben in Kopenhagen fort und beschließen, Vater zu werden. Sehr hilfreich ist dabei die Freundschaft zu einem Fauenpaar, das gerne Mutter werden möchte.

Alkohol spielt eine Rolle, sowohl bei dem Kopenhagener Paar als auch bei Tor, der zeitweise versucht, sich damit zu betäuben.

Jede Menge Erinnerungen (auch an Einsiedlerkrebse, obwohl der Titel ebenso gut die Personen beschreibt, die alle irgendwie gefühlsmäßige Einsiedler sind) kommen zutage, das Leben schleppt sich mühsam dahin.

Nach meiner Beschreibung ist es vermutlich kaum zu glauben, dass das Buch trotzdem so fesselnd ist, dass man es kaum aus der Hand legen mag - aber es ist so! Die Charaktere und ihre Gefühlswelten werden dermaßen eindringlich geschildert, dass man förmlich mitfühlt, lebt, leidet.


Da es ein durchaus würdiger Nachfolger des ersten Bandes ist, endet "natürlich" dieser Teil mit einem ganz erschreckenden, überraschenden Cliffhanger! (Wie gut, dass das dritte Buch bereits hier bereit lag!)

Mittwoch, 1. November 2017

Weihnachten - Gelesen: Unvergessene Weihnachten

Es geht auf Weihnachten zu, was uns ja immer wieder völlig überraschend trifft. Genau so überraschend brauchen wir dann vollkommen unerwartet Geschenke. Nein? Oder du möchtest einfach etwas lesen, das der Zeit angemessen ist? Etwas Weihnachtliches?

Hier kommt meine Empfehlung!
Ich habe vor Jahren drei Bücher meiner Mutter geschenkt... Am meisten berührt sie, dass eine der Geschichten ihre eigene hätte sein können, sie war dabei, und nur durch Zufall war sie nicht mit auf das Foto gelangt... Ich hatte mir die identischen Bücher gekauft und wirklich gern gelesen. Es ist erlebte Geschichte, festgehalten in kurzen und sehr persönlichen Episoden. Gut geeignet für besinnliche Stunden bei Kerzenschein oder dem Nachempfinden echter, erlebter Geschichte der normalen (kleinen) Leute. Sehr berührend.

Unvergessene Weihnachten
Erinnerungen aus guten und aus schlechten Zeiten
Zeitzeugen-Erinnerungen
Zeitgut Verlag
Keine ISBN, da es um mehr als ein Buch geht

Der Zeitgut Verlag sammelt Zeitzeugengeschichten und veröffentlicht sie in diversen Büchern.

Ich habe festgestellt dass die Reihe forgesetzt wurde/wird und überlege, meiner Mutter zu Weihnachten weitere Bände zu schenken.


Sonntag, 29. Oktober 2017

Gelesen: Das Lügenhaus

Das Lügenhaus von Anne B. Ragde
btb - Random House
ISBN 978-3-442-71570-1

Warum dieses Buch? Irgendwo auf Facebook eine Empfehlung aufgeschnappt.

Klappentext:
"Trondheim in Norwegen: Als die Bäuerin Anna nach einem Schlaganfall im Sterben liegt, kommt die Familie nach Jahrzehnten erstmals wieder zusammen. Tor, der älteste Sohn, der den Hof übernommen hat und eine Schweinezucht betreibt, verständigt nicht nur seine beiden Brüder – Margido, der vor Jahren den Kontakt zum Elternhaus abgebrochen und sich als Bestattungsunternehmer selbstständig gemacht hat, und Erlend, der mit seinem Lebensgefährten als Schaufensterdekorateur in Kopenhagen lebt –, sondern auch seine Tochter Torunn, die er nur ein einziges Mal gesehen und vor seiner Familie verheimlicht hat. Nun, am Sterbebett der Mutter, hält ausgerechnet der unscheinbare Vater eine riesige Überraschung bereit, die das bisherige Leben in Frage stellt …"

Ein Fehler im Klappentext: Am Sterbebett der Mutter... usw. ... die Überraschung gibt es erst, nachdem die Mutter verstorben ist.

Die Geschichte mehrerer Personen wird erzählt:
Margido Neshov, Bestatter, ledig.
Erlend, künstlerischer Schaufenstergestalter, liiert mit "Krumme", lebt in Kopenhagen, sammelt Svarowski-Figuren.
Tor, Schweinezüchter am Rande des Bankrotts, ledig, lebt(e) mit Mutter Anna und Vater unter einem Dach.
Der Vater, Ehemann von Anna, scheinbar dement, braucht Anweisungen.
Torunn, Tochter von Tor, Teilhaberin einer Kleintierklinik, hält Vorträge über Hundeerziehung, Enkelin von Anna.
Cissi, Mutter von Torunn ...

Jeder einzelne Handlungsstrang ist interessant und erzählt eine persönliche Geschichte. Nach und nach werden die Personen zusammengebracht, auf sehr liebevolle Weise.

Das Ganze liest sich interessant und gut weg, obwohl die Handlung nicht besonders spannend scheint.

"Komm", flüsterte sie. "Kannst du denn nicht bald kommen..." Sie stand vor der Tür des Bootshauses und rang die Hände...

Die Mutter/Großmutter Anna stirbt, und die angereisten Familienmitglieder, die sich seit Jahren, Jahrzehnten oder gar nicht gesehen haben, kommen zusammen, begehen am Ende ein Weihnachtsfest gemeinsam, zu den auch der Partner von Erlend angereist kommt. Man lernt sich kennen und mögen.

Das Schlimmste war nicht, dass sie nicht mehr da war, sondern dass sie ihn in keiner Weise darauf vorbereitet hatte. Sie hatte nichts darüber gesagt, das sie sich alt und gebrechlich fühlte.. Der Hof gehörte ihm nicht, was sollte nun daraus werden? Sollte er gleich  nach Neujahr alle Schweine zum Schlachthof schicken? Verkaufen? Wo sollte er hin, wo wohnen? Und Torunn wollte hier übernachten, jetzt wollte sie, und ihm machte es keine Freude mehr. Wie sie das alles wohl sah. Und Erlend. Was hatte der hier zu suchen?
Er wollte nicht mehr trinken. Er musste mit Margido sprechen. Er behielt den Overall und die Stiefel an, als er den Stall verließ und ins Haus ging. 

Schließllich ergreift am Ende der Vater/Großvater das Wort und eröffnet eine Wahrheit, mit der niemand hatte rechnen können.


Ich bin gespannt auf die Fortsetzung!

Dienstag, 17. Oktober 2017

SEV

Aka Schienenersatzverkehr.

Gestern:
Schienenersatzverkehr mit Bussen zur Überbrückung einer einzigen Haltestelle.
Fahrtzeit (also ohne Fußwege zur oder von der Bahn) zur Arbeit:
normalerweie 45 Minuten, heute 70 Minuten,
Rückweg vom Job nach Hause:
normalerweise 45 Minuten, heute 75 Minuten (inklusive Stau auf dem Weg zur Schnellstraße).
Ach ja... natürlich ist die Umsteigehaltestelle nicht an einem Busbahnhof sondern eine Station davon entfernt... eine Strecke Fußweg ist da mittendrin... Einige hundert Leute fluten die Fußgängerbrücke vom Bus zur Bahn und vice versa.
Meine Begeisterung ist grenzenlos. (So geht es noch zehn Tage lang weiter.)


Heute:
Diese langen Umsteigewege im Rahmen des Ersatzverkehrs nehmen mir sämtliche Kraft. (Morgen muss ich endlich am Abend noch einkaufen gehen - ich schiebe das so vor mir her...)
Heute zehn Minuten zu spät im Büro gewesen, aber das ist okay so weit, ich habe praktisch einen "Freifahrtschein" bekommen. Pünktlichkeit ist unter den aktuellen Umständen trotz frühen Starts nicht machbar. (Obwohl ich deutlich früher als sonst aus dem Haus gehe!)

Sonntag, 15. Oktober 2017

Gelesen: Kalte Brandung

Kalte Brandung - Die Nordsee-Morde (2) von Isa Maron 
DuMont Buchverlag Köln
ISBN 978-3-8321-6358-7

Warum dieses Buch? Der nächste Band der Nordsee-Morde an der niederländischen Küste.

Klappentext:
"Auf einem Kinderbauernhof in Amsterdam verschwindet am helllichten Tag ein kleiner Junge. Trotz tagelanger Suche bleibt er unauffindbar. Die Polizei ist höchst alarmiert und leitet eine groß angelegte Suchaktion ein. Wie sich zeigt, ist der Vorfall bloß der Anfang. Überall in Nordholland werden Kinder vermisst gemeldet, und bald verfolgt das ganze Land fieberhaft das mediale Geschehen. Maud Mertens, die Leiterin der Ermittlungen, gerät immer stärker unter Druck. Schon einmal hat die altgediente Kommissarin durch eine falsche Entscheidung den Tod eines Kindes mitverschuldet, und sie beginnt zu zweifeln, ob sie die Richtige für diesen Job ist. Unterstützung erhält sie von der jungen Kriminalistik-Studentin Kyra Slagter, deren Schwester vor Jahren spurlos verschwunden ist und die Mertens bereits in einem anderen Fall »ungebeten« assistierte: ein ungleiches Paar, das sich dennoch perfekt ergänzt. Als eine erste Kinderleiche auftaucht, ist klar: Die Täter schrecken vor nichts zurück – und jede Minute zählt."

Ein Wiedersehen mit der Kommissarin Maud Mertens und der (inzwischen) Kriminalistikstudentin Kyra Slagter - besser: ein Wieder- oder Weiterlesen.

Kyra erhält einen Anruf von Ihrer Freundin Sophie, die regelmäßig auf Jesse aufpasst. Jesse ist in einem Moment der Unachtsamkeit von Sophies Seite verschwunden, spurlos. Kyra sucht das Umfeld von Jesses Zuhause ab, macht sich nach erfolgloser Suche auf den Weg zu Ihrer Freundin auf dem Kinderbauernhof. Unterwegs sieht sie auf dem Kanal eine blaue Mütze treiben und springt ins Wasser.

So beginnt dieser Krimi und zieht den Leser sofort in die Handlung hinein.

Immer mehr Kinder verschwinden, eine SOKO wird gebildet, zu der Maud Mertens und ihre Kollegen gehören; eine fieberhafte Suche beginnt, während Kind um Kind in den Niederlanden verschwindet.

Er war im Zoo.
Undeutlich  erinnert er sich an den Mann mit dem Katzenbaby. Er hat ihn etwas gefragt, der Mann wollte irgendetwas wissen, und er hat gedacht: Eine kleine Katze, verdammt, er hat eine Babykatze, wie kommt er an die? Vier Monate lang hat er seinen Eltern wegen einer Katze in den Ohren gelegen und sich so sehr auf seinen Geburtstag gefreut, und als es endlich so weit war, haben sie ihm eine Wurfangel geschenkt, mit allem Schnickschnack und dazu einen Kasten voller Bleigewichte, Schwimmer, Schnüre und was sonst noch alles. Der Mann im Zoo hatte eine kleine Katze dabei.
Er ist in die Falle getappt.
Wie kann man nur so blöd sein!

Der Krimi ist vielschichtig:
1. Steht die Entführung der Kinder und die Auflösung (selbstverständlich gibt es sie) im Focus.
2.Wird Kyras Suche nach ihrer vor Jahren verschwundenen Schwester - wir kennen sie schon aus dem ersten Buch - fortgesetzt.
3. Wer ist Jane? Auch sie haben wir im ersten Krimi schon kennenlernen dürfen.

So ist das Buch zwar einerseits unabhängig vom Vorgänger zu verstehen, jedenfalls was primär den aktuellen Fall betrifft, aber besser ist es, die Bücher in der Reihenfolge ihres Erscheinens zu lesen, denn sowohl Kyras Suche als auch die Sequenzen um Jane/Béatrice/Sarah wirken als Container... Geschichte um Geschichte um einen Kriminalfall - mit Cliffhanger!


Leseempfehlung. Ich freue mich schon auf den dritten Band.

Dienstag, 10. Oktober 2017

Hinweis zu Kommentaren hier!

Ich bekomme ja ab und zu einen Kommentar von "Anonym" hier. Ich weiß zwar immer gerne, wer mir schreibt, aber darum geht es gerade nicht...

Soeben habe ich in meiner Mailbox die Benachrichtigungsmail angeschaut und gesehen, dass die Handynummer mitgesendet wird. Vermutlich wurde der Kommentar mit dem Handy geschrieben? Jetzt habe ich zwar keinen Namen, dafür aber eine wunderbare 0178-Nummer.

Passt ein wenig auf, was Ihr macht, auch wenn google (und blogger/blogspot gehört zu google) sowieso Eure Telefonnummer hat (Android-Handys), so wollt Ihr sie vielleicht nicht unbedingt mit dem anonymen (!) Kommentar zusammen senden?

Samstag, 7. Oktober 2017

Mein Knie, das unberechenbare Wesen

Wer mich oder mein Blog kennt, weiß, dass ich immer mal wieder von meinem Knie geärgert werde.

Nach Aussage meines inzwischen im Ruhestand weilenden allseits geschätzten Orthopäden ist es nichts, das man operativ behandeln kann, und es würde ja "gar nichts machen", wenn ich mal gelegentlich Probleme damit hätte.

Nun, die Probleme sind seltener und leichter geworden. Ich meide manche Bewegungen. Wenn es denn doch mal "gnurpst" und das Gelenk blockieren möchte, ist es meist nicht mehr so schlimm wie in den vergangenen zwanzig Jahren (so lange schlage ich mich damit etwa herum, die jüngste Tochter war gerade in das fünfte Schuljahr gekommen...), häufig kann ich mit Ruhe, Geduld und ein paar Handgriffen die Blockade lösen - und es ist alles okay.

Ich bin außerdem der Meinung, dass meine Physiotherapie die Muskulatur kräftigt. Auch, wenn wir gar keine expliziten Beinübungen machen, so müssen doch bei vielen Übungen die Beine leicht gebeugt sein...

Letzte Nacht, ich bin spät ins Bett gekommen und war sehr, sehr müde, bemerkte ich, dass irgendwas mit meinem Knie nicht stimmte - und fiel sofort in den Tiefschlaf... Ich wachte heute früh um fünf auf, gelegentlich muss frau ja mal einen kurzen Weg machen ... und merkete nur: Autsch!

Da man ja aus Erfahrung klug wird, habe ich im Schlafzimmer Schmerzgel und Elastikbinden immer griffbereit untergebracht, habe mich damit versorgt und weitergeschlafen... Allerdings gegen Mittag heute dann doch noch eine Kapsel Diclo 75 geschluckt. Der Schmerz ist gut aushaltbar, das Knie ein wenig instabil, leider.

Wäre ich nicht sofort in den Tiefschlaf gefallen letzte Nacht, hätte ich vielleicht den Schaden schnell eingrenzen können. So muss ich ein paar Tage damit leben.

Mausarm

... nein, habe ich gerade nicht. Hatte ich aber schon mehr als einmal in meinem Leben, sehr schmerzhaft.

Ich bin einfach auf diesen Link gestoßen und möchte ihn mir als Lesezeichen merken, weil ich den Artikel sehr gut finde! (Vielleicht kann ihn irgendjemand - oder ich? - ihn nochmal gebrauchen.)

Freitag, 6. Oktober 2017

Gelesen: Das vierte Opfer

Das vierte Opfer (Roman/Krimi)
(Die Van-Veeteren-Krimis, Band 2)
von Håkan Nesser
btb/ Random House, Taschenbuch
ISBN 978-3-442-72719-3

Warum dieses Buch? Håkan Nesser fehlte mir noch in meiner Sammlung, ich war neugierig. Inzwischen besitze ich wundersamerweise drei oder vier, manche als Mängelexemplare oder vom öffentlichen Bücherregal oder ganz normal aus dem Handel. Eigentlich egal.

Klappentext:
"In Kaalbringen, einem ehemals beschaulichen Küstenort, regiert der Schrecken: Drei bestialische Morde sind geschehen, kurz hintereinander. Einheimische und Feriengäste reagieren mit Panik. Denn irgendwo mitten in der Stadt sitzt der Mörder und plant in Ruhe seinen nächsten Schlag. Wann und wo wird der »Axtmörder«, wie er inzwischen im Volksmund heißt, wieder zuschlagen? Das örtliche Polizeiteam ist überfordert, und so holt sich Hauptkommissar Bausen den erfahrenen Kommissar Van Veeteren zu Hilfe, der in der Nähe Urlaub macht. Die Zeit drängt, denn das vierte Opfer befindet sich schon in der Gewalt des unheimlichen Mörders …"

Ein Mann wurde ermordet, mit einer Axt. Es bleibt nicht bei diesem einen. Das Polizeiteam ist ratlos, da passt es gut, das Kommissar Van Veeteren kurz vor Ende seines Urlaubs praktisch in der Nähe ist. Die Bevölkerung wird unruhig, niemand traut sich mehr so recht aus dem Haus. Zunächst tappt die Polizei im Dunkeln.

Zum Team gehören auch Polizeiinspektorin Beate Moerk und Hauptkommissar Bausen, mit dem Van Veeteren manchen entspannten "Männerabend" verbringt, mit Whisky, Wein und Schachspiel. Bausen steht ein paar Tage vor seiner Pensionierung und möchte den Fall noch lösen, bevor er in den Ruhestand geht.

Die Ermittlungen gestalten sich schwierig, nur allmählich kristallisieren sich mögliche Zusammenhänge heraus, bis Beate Moerk etwas auffällt. Doch bevor sie darüber mit den Kollegen sprechen kann, passiert ihr etwas - noch bevor sie ihre Joggingroute beendet hat.

Die Gedanken an das leicht bezwingbare letzte Stück, an das wartende Auto und eine heiße Dusche trugen sie hinauf und gaben ihr auf angenehme Weise Antrieb. Aber auch wenn sie nicht so müde gewesen wäre und auch wenn die Lichtverhältnisse an diesem lauwarmen Septemberabend etwas vorteilhafter gewesen wären, ist es mehr als fraglich, ob sie das dunkle Stahlseil rechtzeitig hätte sehen können.
Es war knapp unter Kniehöhe gespannt, ganz am Ende des Hügels... genau dort, wo das dichte Laub einer Linde die Dämmerung noch einmal durch seinen Schatten verstärkte. Sie fiel der Länge nach zu Boden, und bevor sie überhaupt begriff, was passiert war, war er bereits über ihr. 


Die Lösung des Falles, wie es sich für einen anständigen Krimi gehört, ist überraschend und durchaus ein wenig befremdlich.

Ich habe dieses Buch sehr gern gelesen und freue mich auf mehr: Die Art des Erzählens weist deutliche Ähnlichkeit mit der von Mankell auf (was bedeutet: Prädikat wertvoll!), geht allerdings nicht so sehr in die Details der Morde ein, vielleicht ist die Methode des Axtmörders nicht ganz so perfide wie Mankells Morde sind, wenngleich nicht weniger blutig, und es wird im Verlaufe der Handlung die Psyche des Mörders nicht vertiefend dargestellt. Mag man zunächst denken. Die Geschichte scheint ruhig vor sich hinzuplätschern und baut trotzdem Spannung auf.

Absolute Empfehlung natürlich.

Montag, 2. Oktober 2017

Gelesen: Tierische Profite

Donna Leon - Tierische Profite
Commissario Brunettis einundzwanzigster Fall
Roman /Krimi
Diogenes Taschenbuch /detebe
ISBN 978-3-257-24302-4

Warum dieses Buch? Ich liebe die Brunetti-Filme, mag Italien, habe Venedig jetzt auch kennen gelernt... Wenn einem dann die Taschenbücher förmlich zufliegen, teils als Mängelexemplare, teils bei einem Büchertausch kostenlos, dann muss frau einfach zugreifen. So habe ich fast zwanzig von diesen Büchern hier, die Reihe ist nicht vollständig, also kann ich noch ein wenig weitersammeln ...

Klappentext:
"Ein toter Mann, der von niemandem vermisst wird, weder von den Venezianern noch von Touristen. Und ein teurer Lederschuh am Fuß dieser Leiche. Brunetti muss all seine Menschenkenntnis aufbieten und sein ganzes Kombinationstalent, um diesen Fall zu lösen, der ihn bis aufs Festland nach Mestre führt."

Es ist mein erster Brunetti, den ich lese, auch wenn ich die meisten Filme inzwischen so gut wie mitsprechen kann, sie sind für mich so eine Art Familienunterhaltung mit einer kleinen kriminellen Geschichte mittendrin, ich sehe sie wirklich gerne, und das Buch überrascht mich durchaus!

Die Geschichte und die Personen haben mehr Tiefgang, die Kriminalgeschichte ist ein wenig breiter angelegt, der Commissario ein wenig klüger als der Brunetti der Verfilmungen. Aber genau so menschlich, und auch hier sitzt die Familie gelegentlich um den Tisch und verspeist köstliche italienische Leckereien.

Es wird also eine Leiche aus einem der Kanäle gezogen, ohne Papiere, eine Vermisstenmeldung gibt es auch noch nicht. Ungewöhnlich ist die Gestalt des Toten, er scheint eine sehr seltene Krankheit (Madelung) gehabt zu haben, die den Oberkörper und Hals unglaublich dick hat werden lassen.

Selbstverständlich haben wir es hier auch mit dem selbstverliebten Vice-Questore zu tun:

Damit blieb noch Patta. Wenn er zu seinem Vorgesetzten musste, überkam Brunetti oft ein Gefühl der Entkräftung; es ging ihm wie einem Schwimmer, der sich bei seinen Bahnen verzählt hat und plötzlich erkennt, dass er in immer kälter werdendem Wasser noch zehn weitere zu absolvieren hat. Und wie jeder Sportler kannte Brunetti die Erfolgsbilanz seines Gegners, Patta kam schnell vom Start und hatte, solange er damit durchkam, keine Skrupel, seinen Konkurrenten den Weg zu versperren; andererseits mangelte es ihm an Durchhaltevermögen, so dass er, wenn sich der Wettkampf länger hinzog, meist ins Hintertreffen geriet. Allerdings musste man, ganz gleich wie weit er bei einem Rennen zurückfiel, immer damit rechnen, dass er zur Siegerehrung wieder auftauchte und sich von nichts und niemand daran hindern ließ, aufs Treppchen zu steigen, sobald es zur Verteilung der Medaillen kam.

Mühsame Recherchen beginnen, auch mit tatkräftiger Unterstützung von Signorina Elettra, die mit ihrem Computer wahre Kunststücke vollbringt, und in Begleitung von Vianello, der auch hier allerlei kluge Gedanken äußert. Auf einigen Umwegen führt die Spur zu einem Schlachthof und weiter zu allerlei personellen und privaten Verwicklungen, hier wird deutlich, wie sehr es (zumindest in Italien) auf persönliche Beziehungen ankommt, die jemanden auf die ertragreiche Überholspur bringen oder ihn sehr tief fallen lassen können.

Die Schilderung des Besuchs des Schlachthofes durch Brunetti und Vianello, so verstörend die Beschreibungen auch sein mögen, halte ich für eine Spitzenleistung der Schriftstellerin. Man fühlt förmlich mit den Tieren mit, genau wie mit den Befindlichkeiten der Polizisten...

Am Ende gibt es mehrere intelligente Befragungen, die das komplette Netz der Verflechtungen darstellen und selbstverständlich auch zu einem Geständnis der schuldigen Person führen.

Sonntag, 1. Oktober 2017

Oktober

Herbst ist, wenn mein jüngstes Kind Geburtstag hat - wie schnell die Zeit mal wieder gelaufen ist!

Happy birthday to you, happy birthday.......................


... und zusätzlich zu allen "normalen" Geburtstagswünschen einen freudigen Start "back in town."

Sonntag, 24. September 2017

Figur?

Durch die Osteoporose und diverse Wirbelbrüche hat sich meine Wirbelsäule verformt und meine Gestalt verändert. Verändert hat sie sich sowieso vor längerer Zeit durch das Lungenemphysem und dadurch Verbreiterung des Brustkorbes. Nun noch die Wirbelsäule... In Summe ergibt das keine schöne Figur.

Ich werde demnächst sechzig Jahre alt - unvorstellbar! Totzdem wahr. (Auch wenn ich im Kopf immer 35 bin...)

Aber auch irgendwie entlastend. Verlangt irgendwer von einer Sechzigjährigen, die Figur einer Zwanzigjährigen zu haben? Wohl eher nicht. So genügt es künftig, eine (möglichst) gutaussehende Sechzigerin zu sein... Und ich weiß auch schon, was ich mit meinem Styling machen werde, wenn ich erstmal im Ruhstand bin!

Ha! Es wird leicher!

Samstag, 23. September 2017

Gelesen: Das Dorf der Lügen

Das Dorf der Lügen (Kriminalroman)
von Barbara Wendelken
Piper Taschenbuch
ISBN 978-3-492-30473-3

Warum dieses Buch? Es war ein "Wanderbuch" in meiner Facebook-Bücherlesegruppe. Und als ich es auf einem Tisch mit Mängelexemplaren sah, sprang es in meinen Einkaufswagen.

Klappentext:
"Ein Alptraum für Polizeikommissarin Viktoria Engel: Sie erschießt im Dienst einen Unschuldigen, den 16-jährigen Rouven Kramer. In ihrer Not inszeniert sie die Tat, als hätte sie aus Notwehr gehandelt, doch die Dorfbewohner hegen Zweifel. Als kurze Zeit später eine weitere Leiche auftaucht, bizarr inszeniert wie Rouvens Tod, bricht eine Welle von Misstrauen über das Dorf herein, bis sich niemand mehr vor dem anderen sicher fühlt …"

Aus dem Prolog, der der eigentlichen Handlung vom zeitlichen Ablauf her vorausgeht:

Sie spürte seinen Blick, hob den Kopf und lächelte ihn an. Gemeinsam schnippelten sie einen Teil der getrockneten Pilze noch kleiner, als sie ohnehin schon waren. Sie benutzte dazu sein Taschenmesser. Er nahm das Messer, das er zum Schlachten brauchte. Die Schnipsel landeten in einer Flasche mit Apfelkorn, die er zuschraubte und kräftig schüttelte. Seine Hände waren schlank und sogar jetzt im November noch gebräunt, weil er so viel Zeit im Freien verbrachte. Sie wünschte sich, von ihnen berührt zu werden.

Das Polizeirevier Martinsfehn mit seinen Mitarbeitern wird uns vorgestellt, langgediente und aufeinander eingespielte Polizisten, neu ist Viktoria Engel, die dank ihrer erotischen Ausstrahlung Unruhe ins Team bringt.

Anfang November, an einem Abend kurz vor Dienstschluss - Hauptkommissar Renke Nordmann schickt die Kollegen Oliver und Viktoria nach einem Anruf zu dem verlassenen Hof von Claasen, wo das Unglück seinen Lauf nimmt, an dessen Ende der 16jährige Rouven nicht mehr lebt.

Pünktlich zum ersten Advent hielt der Winter Einzug. Seit Tagen hatte der Wetterdienst Frost angedroht, und dennoch hatte Renke es nicht geschafft, alle Pflanztöpfe aus Terrakotta rechtzeitig in den Keller oder die Garage zu räumen. Ob der Olivenbaum, den Britta so geliebt hatte, die erste Frostnacht überstanden hatte, würde sich erst im Frühjahr rausstellen. Nach und nach gingen all die Exoten ein, die Britta mit viel Sachverstand, aber auch Herzblut gepflegt hatte. Er taugte nun einmal nicht zum Gärtner.

Es kommt zu allerhand Verwicklungen, dienstlichen, privaten, familiären. Mehr Todesfälle, die Parallelen zu dem Mord an Rouven aufweisen, die Suche nach der Person, die alles beobachtet haben muss. Und es entwickeln sich zarte Gefühle zwischen Renke, der einen tragischen Verlust erleidet, und der Ermittlerin aus Delmenhorst, jedoch scheinen sie nicht zueinander zu kommen - deren Beziehung oder Nicht-Beziehung bleibt bis zum Ende offen, was ein wenig an Mankells Kommissar Wallander erinnert.

Robert nickte zögernd, nahm seine Brille ab, putzte die Gläser sorgfältig mit einem Zipfel seiner grauen Strickjacke und setzte sie wieder auf. "Das klingt durchaus plausibel gefällt mir aber nicht. Ein Kollege..."
"Kann ich verstehen. Aber wenn Diana Blanke die Wahrheit sagt, ist die Geschichte bei Claasen ganz anders abgelaufen, als wir bis jetzt angenommen haben. Leider will Frau Blanke auf keinen Fall eine offizielle Aussage machen. Glaub mir, sie stirbt vor Angst..." 


Mich irritiert es immer, wenn ein komplexes Szenario mit sehr vielen Personen aufgebaut wird, ich vergesse zunächst, wer wer ist, aber im Laufe der Geschichte gibt es sich. Nun, wo ich das "Personal" kenne, würde ich gerne weitere Bücher aus dieser Reihe lesen. Der Krimi hat mir sehr gut gefallen, insgesamt erinnerte er ein wenig an Mankell, hatte überraschende Momente und am Ende eine Auflösung, mit der ich bis kurz vor Schluss nicht gerechnet hatte.

Klare Empfehlung.

D3 + Asthma

Interessanter Artikel, aber für mich zu lang, um ihn "mal eben so zwischendurch" komplett zu lesen. Deshalb mal hier festgehalten!

Dienstag, 19. September 2017

Blog - WTF?

Die meisten Leute, die ich im RL (real life) kenne, wissen nicht, was ein Blog ist... unvorstellbar - oder?

Gottseidank will ich damit ja kein Geld verdienen, da kann es mir herzlich egal sein.

Infekt & Physio-Rezept

Infekt, leider. Zufällig am Sonntagmittag festgestellt, dass ich gar keine Stimme habe - ein paar zerhackte Silben waren alles, was ich zustande brachte ;-) Bis dahin nur seit Sonntagnacht Husten.

Montagmorgen, nach dem Urlaub fällt man ja ungern aus Krankheitsgründen aus, zurück ins Büro, allerdings, weil der Husten echt eklig wurde (Einzelheiten erspare ich Euch), zur Antibiose gegriffen, mich stimmlos zurück an den Arbeitsplatz gemeldet. Flüsternd und Telefondienst verweigernd war ich trotzdem nützlich... "Aber zuhören können Sie ja..." - O-Ton mein Chef ... kein Prob. Am Abend dann doch noch Cortison erstmalig eingworfen, weil mein O2-Wert leider doch noch in den Keller ging und nicht auf die normalen Medis ansprach. Nunja, dafür habe ich das Notfallprogramm hier rumliegen.

Heute, Stimme kommt langsam zurück, ich bin aber noch vorsichtig... Allgemeinbefinden natürlich top, schon durch das Corti, was mich ja immer regelrecht doped. Alles wird gut.

+++

15. September: Ich bekomme mein drittes Physio-Rezept nicht ohne Wiedervorstellung beim Orthopäden - obwohl er gesagt hatte, dass ich es jederzeit abrufen könne. Wiedervorstellung sollte nach einem Jahr sein. Da er jetzt Urlaub hat, lässt sich der Sachverhalt nicht klären, und ich habe vorsorglich einen Termin bekommen (schwierig, da nach Feierabend und nicht an einem Dienstag...) für Ende Oktober!!! Blöd, das.

Vorhin mit den Mädels beim LuFa gesprochen wegen Physio-Verordnung - gar kein Problem! Ich kann so viele Rezepte bekommen, wie ich möchte (das erste Folgerezept ist in meiner Tasche), nach dem zehnten gibt es Verordnungen außerhalb des Regelfalls. Bei der Unterschrift soll mein Doc gesagt haben, er freue sich, dass es mir so gut tue... Und ich muss mir kein teures Fitness-Studio suchen. Ich hätte im Leben nicht gedacht, dass Sport mir (!!!) nochmal so wichtig werden würde.

Meine Physio ist nämlich überwiegend Kraftsport, und es tut so gut, zu merken, dass ich trotz meiner Einschränkungen noch allerhand kann! Vom Muskelkater ganz zu schweigen, der mir zeigt, dass sich etwas tut.

Donnerstag, 14. September 2017

Kriebelmücke

Ich hätte als Urlauberin ausschlafen können, aber mein schlimmer Arm fing mal wieder so sehr an zu jucken, dass ich seit halb vier beschäftigt bin mit kühlen und nicht wieder (mit dem CoolPack am Arm) einschlafen konnte. Nun habe ich mich erinnert, dass ich noch Silicea-Balsam im Kühlschrank habe... 

Vor elf Tagen während meiner Terrassengärtnerei hat sie zugebissen, eine Kriebelmücke... und seither quält mich unendlicher Juckreiz, der mich auch mitten in der Nacht aus dem Tiefschlaf holt.

Heute wachte ich dadurch auf, dass ich mich massiv im Schlaf gekratzt habe... nun habe ich noch eine dicke Reihe von schmerzenden blauen Flecken/Unterhautblutungen, die meinen Arm schmücken.

Fotos sind von vor zwei Tagen (12.09.2017)




"Bei einigen Arten wird auch der Mensch als Wirt angenommen. Der Stich ist häufig schmerzhaft und hat eine lokale Blutverdünnung sowie Blutergüsse zur Folge, da mit dem Speichel der Mücke Blutgerinnungshemmer in die Wunde gelangen. Außerdem wird beim Stich Histamin in die Wunde gegeben, was nicht selten zu pseudoallergischen Reaktionen führt."
Quelle: Wikipedia 

Gerade habe ich das Gefühl, dass der Silicea-Balsam hilft, nach zwei Stunden und mehrmaliger Anwendung wird es etwas besser.

Sonntag, 10. September 2017

Gelesen: Ein Vampir zur rechten Zeit

Ein Vampir zur rechten Zeit (Roman)
aus dem Amerikanischen " A Vampire Most Wanted"
von Lynsay Sands
Lyx Taschenbuch, Bastei Lübbe
ISBN 978-3-8025-9707-7

Warum dieses Buch? Ich hatte mein erstes Vampir-Buch aus dieser Reihe sehr unterhaltsam gefunden und brauchte zwischendurch ein wenig triviale, leichte Lesekost.

Klappentext:
"Seit einem schrecklichen Vorfall in ihrer Jugend ist die Vampirin Basha Argeneau auf der Flucht vor ihrer Familie und lebt in ständiger Angst, von den Spionen ihres Onkels Lucian aufgespürt zu werden. Als eines Tages der attraktive Marcus Notte auftaucht, fest entschlossen, Basha zu ihrem Clan zurückzubringen, ist sie daher bereit, alles zu tun, um ihn auf Abstand zu halten. Doch das gestaltet sich schwieriger als gedacht, denn Marcus ist nicht nur unglaublich hartnäckig, sondern auch unheimlich anziehend"


Inhaltlich braucht man zur Geschichte nicht mehr viel zu sagen, es ist der zwanzigste Band über die Familien Notte und Argeneau, die bereits bekannte und spannende Mischung aus Abenteuer und  Vampiren, Liebe, Blut, allerlei Verwicklungen, etwas Crime und liest sich gut weg.

Gehört: Die Mitternachtsrose

Hörbuch "Die Mitternachtsrose"
von Lucinda Riley
8 CD Lesung, der Hörverlag
gelesen von Simone Kabst

Ich höre selten Hörbücher, meist bin ich zu ungeduldig dazu. Ein paar wenige haben es bisher geschafft, dass ich sie immer mal wieder hören mag...

Dieses gehört nicht dazu.
Es begab sich, dass ich einen monströs großen Kartoffelsalat fabrizierte, dessen Herstellung einen längeren Aufenthalt in der Küche notwendig werden ließ. Das war doch DIE Gelegenheit, endlich diesen Roman anzuhören!

Klappentext (bei einer CD-Schachtel eben der Rückseitentext):
Innerlich aufgelöst kommt die amerikanische Schauspielerin Rebecca Bradley im englischen Dartmoor an, wo ein altes Herrenhaus als Kulisse für einen Film dient, der in den 1920er Jahren spielt. Vor ihrer Abreise hat die Nachricht von Rebeccas angeblicher Verlobung eine Hetzjagd der Medien auf die junge Frau ausgelöst, doch in der Abgeschiedenheit von Astbury Hall kommt Rebecca allmählich zur Ruhe. Als sie jedoch erkennt, dass sie Lady Violet, der Großmutter des Hausherrn, frappierend ähnlich sieht, ist ihre Neugier geweckt. Dann taucht Ari Malik auf: ein junger Inder, den das Vermächtnis seiner Urgroßmutter Anahita nach Astbury Hall geführt hat. Und gemeinsam kommen sie nicht nur Anahitas Geschichte auf die Spur, sondern auch dem dunklen Geheimnis, das wie ein Fluch über der Dynastie der Astburys zu liegen scheint ...


Ich habe eine CD und noch ein wenig von der zweiten durchgehalten und mich gefragt, ob das nun alles noch die Einleitung ist... die Langeweile auch mal ein Ende nehmen würde? Ich werde keinen zweiten Versuch machen, dafür ist mir meine Zeit wirklich zu schade.

Wohin mit dem Hörbuch? Ein offenes Bücherregal für Hörbücher ist mir noch nicht untergekommen.

Samstag, 9. September 2017

Der neunzigste Geburtstag

Der neunzigste Geburtstag ist besser verlaufen als ich hatte hoffen können. Die alte Dame hatte einen richtig schönen Tag mit Glückwünschen und Aufmerksamkeiten von hier und dort und auch weiter weg.


Auch der Bürgermeister hat einen Glückwunsch geschickt. Das größere der beiden Zwergenkinder war mit seiner Mama da und hat uns bespaßt. Der Kuchen hat geschmeckt...


Die Lady hat beschlossen, dass sie nun bitte gerne hundert Jahre alt werden möchte... hundertzehn wären noch besser, aber sie könnne ja mit zehn zusätzlichen Jahren erstmal bescheiden anfangen.

 

Samstag, 2. September 2017

Zusammenstellung Wirkungen D3 + Co.

Zusammenstellung der Wirkungen, chronologisch - mit Update(s)

  1. Ich komme morgens besser aus dem Bett.
  2. Ich habe (Morgenmuffel!) sogar gute Laune um 8.00 Uhr im Büro.
  3. Mein Nüchternblutzucker ist nun statt grenzwertig im Normbereich.
  4. Infekte verschwinden, bevor sie ganz da sind. (Halsweh, Kopfschmerzen, Abgeschlagenheit - und weg)
  5. Fingernägel sind plötzlich gesund und hart. (Seit 15 Jahren das erste Mal!)
  6. Seitdem ich Calcium zusätzlich nehme, sind meine nächtlichen Fußkrämpfe Geschichte - nur Vit.D+K2+Mg war nicht ganz ausreichend gewesen.
  7. Ich habe seit 56 Jahren Heuschnupfen. Nehme zwar noch ein Antihistaminikum, das aber in den vergangenen Jahren die Symptome nur hatte dämpfen können... ich habe fast keine Beschwerden mehr. Sogar meine Augen-Reaktion (juckend, rot, geschwollen etc.) beschränkte sich auf eine Woche im Mai.
  8. Vor Jahren sagte ich zu meiner Hausarzt-Internistin, ich sei stets und ständig müde und abgeschlagen. Sie führte das auf die chronische Entzündung (Alpha1) zurück. So einfach machen Ärzte sich das Leben. Chronische Müdigkeit ist seit ein paar Monaten weg.
  9. Hallux valgus - der dicke Ballen schmerzt nicht mehr und ist deutlich weniger gerötet. Außerdem bringt der große Zeh seinen Nachbarn wesentlich weniger in Bedrängnis.
    Stand: 28.07.2017
  10. Ich bin ja die, die stets und ständig friert. Mir fällt gerade auf, dass das jetzt Geschichte zu sein scheint. 
  11. Siehe Punkt 8., Ergänzung: Es gibt einzelne Tage, an denen ich mich wie gedoped fühle und abends kein Ende finde. Bisher leider nur vereinzelt - das verleitet mich dazu, meine Dosis nochmal um einen Tropfen am Tag = 1.000 IE zu erhöhen. (Das ändert nichts an der Tatsache, dass ich dank meiner Krankheit allgemein ein größeres Schlafbedürfnis habe.)
    Update 27.08.2017

  12. Meine Fingernägel (zu 5.) sind nicht nur plötzlich hart und gesund, jetzt verschwinden auch die Längsrillen. Sie werden plötzlich ganz glatt.
  13. Nach innigem Kontakt mit frisch bedrucktem, noch warmem Papier sind stets meine Daumen-(manchmal auch Finger-)kuppen blutig aufgerissen und brauchten wenigstens zwei Wochen für die Heilung. Bepanthencreme war mein Begleiter. Seit längerer Zeit passiert das nicht mehr, ist mir gerade eingefallen.
    Update 02.09.2017
TO BE CONTINUED

Der zweite September

Mein Handy zeigt eine durchaus herbstliche Temperatur an, gefühlt habe ich sie noch nicht...


Heute wäre mein Vater 90 Jahre alt geworden - er sieht dem Leben und Treiben schon seit gut zwanzig Jahren von seiner Wolke aus kopfschüttelnd zu... das Foto entstand während eines Urlaubes irgendwann in den 80er Jahren, später war er zu krank und behindert dazu.

Freitag, 25. August 2017

Vitamin K2

Gefunden in einer Zeitschrift namens "ORTHOpress", die bei der Physio im Wartebereich rumliegt. 

Vitamin K2 kommt so ganz allmählich im Mainstream an... Dass am Ende ein Kombipräparat empfohlen wird, ist zwar noch nicht optimal - aber es ist immerhin ein Anfang. (Auch auf den Magnesium-Hinweis müssen wir wohl noch ein wenig warten.)

Nachtrag:
Sehr guter, aber auch sehr langer (!) Artikel über Vitamin K. (Nicht, dass ich alles komplett verstanden hätte...)

Sonntag, 20. August 2017

Magnesium

Gerade innerhalb der Familie im Gespräch: Magnesium

Dazu hier nochmal ein Link zum niemals aussterbenden transdermalen Unsinn, weitere Seiten, z.B. über Magnesiummangel, sind ebenfalls äußerst lesenswert!

Nachtrag.
Ein sehr interessanter Artikel über verschiedene Magnesiumarten.

Freitag, 18. August 2017

Physio IV

Ein sehr fähiger Therapeut berücksichtigt alle Arten von Zipperlein, natürlich auch meine Einschränkungen hinsichtlich der Atmung. Diese zwanzig Minuten machen mich jede Woche vollkommen platt, machen aber auch sehr viel Spaß.

Es ist hauptsächlich Krafttraining an Geräten, manchmal verbunden mit Atemtherapie. Ich merke, dass ganz allgemein mein Wohlbefinden besser wird damit.

Heute habe ich luftmäßig einen schlechten Tag, schon während der Arbeitszeit zweimal mein Berodual genommen, mich zur Physio im Schleichschritt geschleppt.

Und doch! Ein guter Therapeut hat Ideen... es ging immer noch ganz viel, ohne dass mir die Luft wegblieb. Abgesehen davon ist ja in den Therapieräumen auch keinerlei Wetter *lach*

Es baut mich auf alle Fälle auf, dass ich immer noch ganz viel mehr kann, als ich denke, sogar an schlechten Tagen!

Rosa

Hilft gegen alles. Immer.




Rosa eben.
Einhorn - ohne Kommentar.

Samstag, 12. August 2017

Spülmaschine

Ja, ist die jetzt völlig blöd, hier Bilder von einer Spülmaschine zu zeigen? Ja, vermutlich schon.

Mein Gerät war schon länger "out of order" - eine Reparatur lohnte sich aus Gründen nicht... und ein Einpersonenhaushalt braucht auch nicht unbedingt eine Spülmaschine...

Nun war aber ein Gerät im Zuge einer Haushaltszuammenführung über... Was leider etwas nervig war für den/die edlen Spender, war, dass mein Altgerät keine Lust hatte, seinen angestammten Platz zu verlassen..



Ich bin so froh, dass die Beteiligten gute Nerven und ganz viel Gelassenheit mitgebracht hatten. Außer einer Spülmaschine der Marke "Miele." Miele ist ja bekannt für ein praktisch endloses Geräteleben, wofür sich vermutlich ggf. auch Reparturen lohnen werden...

Und ja, ich genieße den zurück gewonnenen Komfort. Alles rein, Klappe zu - und die Küche ist im Nu wieder ordentlich. So wie bei Euch.

M & M, Ihr seid die Menschen des Tages, der Woche, des Monats.

Glückskäufe

Trivial, aber hat jemand gesagt, dass immer alles so schrecklich ernst sein muss?

Vorhin Schuhe gekauft. Das ist insofern super, weil ich immer Probleme habe, passende, nicht schmerzende, Schuhe zu finden. Und nun gleich mehrfach!



Dazu gleich nochmal zwei T-Shirts mitgenommen - da sich krankheitsbedingt meine Gestalt verändert hat, sehen manche Dinge (trotz Gewichtsreduktion) an mir nicht mehr gut aus. Es sind neue Prioritäten zu setzen, damit ich mich gut fühle. (Das mache ich schon seit Monaten, geschrieben habe ich darüber bisher nicht.)

Also ein Glückstag heute.

Samstag, 5. August 2017

Parallel lesen?

Eigentlich bin ich kein sog. "Parallelleser", denn ich finde, dass jedes Buch meine ungeteilte Aufmerksamkeit haben sollte.

Nun ergibt sich aber gerade folgendes Szenario:

Das Afrikabuch ist meine derzeitige Lektüre.
Das Rombuch enthält viele kurze Beiträge, die gut sind für kleine Entspannungpausen. Und wärmt mir mein Herz ♥


Deutschstunde, Stammleser wissen, dass ich das Buch in meinem Leben schon mehrfach gelesen habe, ist jetzt - durch mein Mitverschulden - Thema einer Facebook-Leserunde. Das bedeutet, jeder Teilnehmer liest dieses Buch und schreibt pro Kapitel etwas dazu. Ich habe so etwas noch nie mitgemacht und bin sehr gespannt, wie das ablaufen wird. Unter Umständen gibt es später dann nochmal eine Buchbesprechung dazu von mir, aber das entscheide ich dann, wenn die Runde gelaufen ist, was sicherlich einige Zeit in Anspruch nehmen wird.

Donnerstag, 3. August 2017

Alle Jahre wieder: Petrus - reloaded

HE, dein Wunsch ist mir Befehl - oder so ähnlich ;-)

Aus aktuellem (Wetter-)Anlass nochmal der Link zum Brief an Petrus.

Und nun brauche ich unbedingt mal drei Tage durchgehend Sonne... ich komme mit dem Unkrautrupfen nicht nach, kaum habe ich ein Terrassenstück fertig, steht es woanders kniehoch... alles nur, weil es immer, wenn ich Zeit dafür hätte, wie aus Eimern regnet. Also, Petrus... !!! Danke.

Samstag, 29. Juli 2017

Gelesen: Der Fürst des Parnass

Der Fürst des Parnass (Eine Erzählung)
von Carlos Ruiz Zafón, aus dem Spanischen von Peter Schwaar
Fischer Taschenbuch
ISBN 978-3-596-19882-5

Warum dieses Buch? Preisreduziertes Mängelexemplar. Der Auto verzichtet auf sein Honorar, das, vom Verlag aufgerundet, dem Sozialwerk des Deutschen Buchhandels zugutekommt.

Klappentext:
"In "Der Fürst des Parnass" erzählt er, wie alles begann, wie im prachtvollen Barcelona des 16. Jahrhunderts ein passionierter Buchdrucker namens Sempere auf einen glücklosen jungen Dichter trifft – er heißt Cervantes und wird eines Tages den ›Don Quijote‹ schaffen –, wie ein geheimnisvoller Verleger mit Engel am Revers die Bühne betritt und sich ein unscheinbarer Gottesacker zum sagenumwobenen Friedhof der Vergessenen Bücher wandelt. Eine Geschichte von Ehrgeiz und Scheitern, von Wahnsinn und unsterblicher Liebe, eine Hommage an eine verwunschene Stadt am Meer und an die universelle Magie der Bücher."

Ein wundervolles Buch, geschrieben in zauberhafter Sprache, ein Genuss!

Allerdings: Die Handlung habe ich nicht verstanden. Es geht um einen Roman, der nicht gut genug ist und vernichtet werden soll, so oft neu geschrieben wird, bis er ein Kunstwerk ist. Es geht auch um eine glücklich-unglückliche Liebe.

Irgendwie bin ich traurig, dass dieses kleine Büchlein mich nicht wirklich berührt hat, trotz der schönen Sprache.


Sancho, ein Mann mit dem Hang zu warmen Liebesgeschichten und eucharistischen Festspielen mit strenger Moral, folgerte schließlich, Auslöser einer derartigen Verwicklung könne nur die Gegenwart dieser übernatürlich schönen Frau namens Francesca sein. Ihre Haut war ein Atem von Licht, ihre Stimme ein Seufzer, der die Herzen pochen ließ, und ihr Blick und ihre Lippen eine Verheißung von Lust, deren Schilderung der Metrik des armen Sancho überstieg, dem der Zauber der sich unter dem Seiden- und Spitzengewand abzeichnenden Formen  Puls und Verstand durcheinanderbrachte.

Hypervitaminose D3?

Ich unterhielt mich über Vit.D3+Co. Die Frage nach einer evtl. Hypervitaminose D3 habe ich verneint, aber mir fiel keine Antwort auf die durchaus berechtigte Frage ein, was mit dem "zu viel" an Vitamin D3 passiert - also der Menge, die der Körper gerade nicht benötigt. Dass allzuviel in der Leber eingelagert wird, kann ich mir nicht vorstellen, nicht über ein vernünftiges Maß hinaus, etwas verbleibt im Körperfett, und darüber hinaus??

Das war die Frage, die ich in der entsprechenden FB-Gruppe hinterließ. Es war dort - trotz überwiegend sehr hoher Einnahmedosen - kein Fall davon bekannt, weshalb die Antworten zu 100 % an meiner Fragestellung vorbei gingen. (Aber jeder muss ja seinen unqualifizierten Senf dazugeben.)

Ich suche einfach nur Links zu seriösen Seiten, die die Ungefährlichkeit zu hoher Dosen belegen. Das rein akademisch, denn meine Dosierungen sind völlig unkritisch. Ganz allgemein bezieht sich die Frage selbstverständlich auf Supplementierungen, denn via Sonne in der Mittagszeit sind, wenn überhaupt, maximal 20.000 IE Bildung in der Haut möglich.

Sonntag, 23. Juli 2017

Hortensienblau

Ein Permalink aus einer öffentlichen Gartengruppe, sollte also für jeden funktionieren.

Meine Suche nach dem "richtigen Blau." :-)

Samstag, 22. Juli 2017

Vitamin D3 und Co-Faktoren

Vergangenen Herbst stolperte ich über einen Artikel aus 2010 in der "Deutschen Ärztezeitung", wo ein Zusammenhang von Lungenkrankheiten mit ausreichender Vitamin D3-Versorgung Thema war.

Solchermaßen mental gut gerüstet, wünschte ich mir anlässlich des Dezember-Kontrolltermins bei Dr. T. eine Messung des D3-Spiegels im Blut. Der Wert ergab einen Mangel knapp unterhalb des Labor-Referenzwertes. (Dass man den anzweifeln sollte, habe ich mir erst hinterher erlesen.) Mein Doc verordnete genau nichts mit dem Hinweis, dass in unseren Breitengraden 80 % der Bevölkerung einen Vitamin D3-Mangel haben. (Was wohl stimmt, aber eine seltsame Begründung mir gegenüber war.)

Ich nun also zur Tat geschritten, mich schlau gelesen und Amazon reich gemacht (bzw. eigentlich Firmen, die nur über Amazon abwickeln.)

In einer Vit.D3-Facebookgruppe haben selbsternannte "Gurus" das Sagen... es ist zwar interessanter Lesestoff, aber die sog. "Hochauffüllung nach Dr. v. Helden" war und ist mir denn doch ein wenig unheimlich... Folglich habe ich mir meine eigene Marschrichtung ausgedacht, die mir jetzt, nach sieben Monaten, bereits einige Aha-Erlebnisse beschert hat.

Angefangen, zunächst noch etwas zögerlich, mit 3.000 IE tgl. (zu den Co-Faktoren komme ich gleich), tat sich zunächst genau nichts. Was hatte ich eigentlich erwartet? Jedenfalls schien es mir nicht zu schaden, und ich erhöhte auf 5.000 IE tgl. - Nach einigen Tagen stellte ich fest, dass ich morgens wesentlich besser aus dem Bett kam!

Co-Faktoren... hier muss zum besseren Verständnis ein Einschub gemacht werden:

Vitamin K2 kommt hier ins Spiel: Das Vitamin D3 sorgt gemeinsam mit Magnesium für die Verarbeitung von Calcium im Körper. Das frei gewordene Calcium würde sich nun gar zu gerne in den Arterien absetzen und langfristig zu gefährlichen Konsequenzen (Arteriosklerose) führen. Das Vitamin K2 ändert das! Calcium soll in Knochen, Zähne... und nicht in die Arterien!

Der Magnesiumbedarf steigt natürlich, so bald man Vitamin D3 supplementiert, muss also unbedingt zusätzlich eingenommen werden. Ein "Zuviel" schlägt allerdings auf den Darm, da muss man die persönlich richtige Menge vorsichtig herausfinden.

So. Ich nahm also 5.000 IE Vitamin D3 plus K2 plus Magnesium... konnte morgens besser aufstehen, es war nicht mehr so ein Quälkram...

... und bekam als Überraschungs- und Nebenbefund eine Osteoporose frei Haus geliefert!

Abgesehen von der nun halbjährlichen "Prolia"-Spritze verordnete der Orthopäde 1 x wöchentlich eine Gelkapsel "Dekristol" mit 20.000 IE Vitamin D3. (Und Physio, ist bekannt.) Gefragt, ob ich sonst schon irgendwas nehme (abgesehen von den Lungenmedikamenten natürlich), hat er nicht, was mir auch ganz recht war!

Ärzte sprechen nicht gerne über diese Vitamin-Mineralstoff-Geschichten, der offizielle Kenntnisstand ist außerdem komplett veraltet!

Ich habe meine tägliche D3-Dosis erhöht auf 7.000 IE, schlucke am Sonnabend die 20.000 Dekristol, nehme so viel Magnesium, wie ich vertrage - das variiert von Tag zu Tag - aber nichts "transdermal" - das ist für mich persönlich "Blödsinn hoch drei"-  schon allein wegen meiner nächtlichen Fußkrämpfe, die angeblich von den inhalativen Medikamenten herrühren... Und, oh Wunder: seit drei Wochen schlucke ich täglich 600 mg Calcium... (der Arzt war ja der Meinung, Milch trinken, Joghurt und Käse essen würde ausreichen, aber Milchprodukte sind seit Kinderzeiten Lieblingsprodukte, dann hätte ich ja ausreichend Calcium gehabt!)... und meine nächtlichen Fuß- und Beinkrämpfe sind verschwunden, ich schlafe tief und fest in einem Stück.

Man sagt, dass ein gesunder Erwachsener für einen gleichbleibend guten Spiegel pro Tag 7.000 IE benötigt, die in unseren Breitengraden und in unserem modernen Leben nicht erreicht werden können. Wer chronisch krank ist, Raucher oder übergewichtig, hat einen enorm viel höheren Bedarf. Ob das irgendwo bewiesen ist? Ich nehme es für mich einfach an, die Argumente scheinen mir schlüssig.

Es kommt sogar vor, dass ich morgens im Büro gute Laune habe! (Als ewiger Morgenmuffel...!)

Zu meinem Entzücken habe ich gesunde Fingernägel. Seit über fünfzehn Jahren splittern und platzen sie erstmalig nicht mehr weg. Ich kann gar nicht aufhören, dieses Wunder zu betrachten...

In den letzten Wochen ist es mir zweimal gelungen, einen beginnenden Infekt wieder loszuwerden - mit Unterstützung durch eine gute Nachricht allerdings!

Dieses ganzen gesunden NEMs machen meine kranke Lunge nicht gesund, heute ist es schwül, und ich habe einige Probleme, aber insgesamt geht es mir seit Wochen kontinuierlich für meine Verhältnisse gut bis besser mit einigen persönlichen Highlights.

Gute und ausführliche Info zum Thema bei Vitamin D Net

Ansonsten möge jeder seine eigene Recherche betreiben - ich verlinke nicht auf für mich fragwürdige Seiten oder solche, die unmittelbare Bestelloptionen mitbringen. Gute Seiten sind knapp, und Wikipedia weiß auch nicht immer alles ganz genau!

Wer Infos zu guten Produkten braucht, hinterlässt einen Kommentar, aber ich werde nur grundsätzliche Auskünfte geben und keine Produktempfehlungen!

Physio III

Macht immer noch Spaß.

Eine Übung vom letzten Mal wiederholt, dazu eine neue.

Ein Durchgang sind immer zwölf Male. Dann eine Pause und noch ein Durchgang.

Eine neue Übung wird gezeigt und wie oben... wiederholt. Insgesamt also 48 mal anstrengen.

Schwupps sind die 20 Minuten um.

Muskelkater hält sich inzwischen in Grenzen.

Kraftsport an Maschinen ist ja eigentlich öde und stupide - macht aber seltsamerweise trotzdem Spaß. Irgendwie. Vielleicht, weil ich sehe, fühle, merke, dass ich immerhin noch irgendwas kann.

Trotz Lungenemphysem und Kurzatmigkeit erstaunlich gut.

Samstag, 15. Juli 2017

Gelesen: Schattenmorellen

Schattenmorellen (Kriminalroman)
von Sigrid Hunold-Reime
Gmeiner Verlag
ISBN 978-3-8392-1021-5

Warum dieses Buch? Aus dem öffentlichen Bücherregal, es sah aus wie neu.

Klappentext:
"Die 71-jährige Martha will frühmorgens die reifen Schattenmorellen in ihrem Garten im Cuxhavener Stadtteil Stickenbüttel ernten. Sie wird von einem Gewitter überrascht und fällt vom Baum. Mit einem gebrochenen Arm und einer Gehirnerschütterung wird Martha ins Krankenhaus eingeliefert. An den Unfall kann sie sich nicht mehr erinnern. Dafür umso besser an eine schicksalhafte Sommernacht vor 54 Jahren. Damals wütete auch ein Gewitter und es gab unter der Schattenmorelle einen Toten.
Im Krankenhaus trifft sie die 48-jährige Eva, die als junges Mädchen ihre Nachbarin war. Für beide Frauen wird der Krankenhausaufenthalt eine harte Auseinandersetzung mit der Vergangenheit. Dabei übersehen sie fast die tödlichen Gefahren der Gegenwart ..."

Zur Handlung ist mit dem Klappentext schon fast alles gesagt.

Die Geschichte springt zwischen dem "Erleben Krankenhaus" von Martha und ihren Erinnerungen hin und her, dazwischen das Erzählte von Eva. Wobei die Krankenhausepisoden nicht einer gewissen Komik entbehren.

Der Krimi, wenn man ihn denn so nennen mag, immerhin gab es einen Toten, spielte sich vor 54 Jahren ab - mit ungeahnten Konsequenzen bis in die Gegenwart.

Nett geschrieben, ein wenig zäh und sehr bemüht. Kann man lesen oder auch lassen.

Pinkfisch

Gerade entdeckt: Pinkfisch, ein Buchhändlerinnen-Blog, vielversprechend!

Freitag, 14. Juli 2017

Tante S.

Auf dem Heimweg meine 83jährige Tante mit ihren beiden kleinen Hunden getroffen. Sie ist gut zu Fuß, kann aber nicht gut sehen, dadurch leiden ihre Kontakte, da sie niemanden auf der Straße mehr erkennt. Zu mir sagte sie: "Ich weiß, wer du bist, aber ich weiß deinen Namen nicht mehr." Als ich ihn sagte, begann ihr Gesicht zu leuchten... Sie sagte, sie sei krank gewesen, ihr "Geist" sei nicht in Ordnung gewesen.... Diese zehn, fünfzehn Minuten unserer Unterhaltung haben sie so glücklich gemacht. - Ich will nicht, dass sie von uns geht... meine Tante "seit immer."

Traurig.

Physio II

Die nächste Physio-Einheit liegt gerade hinter mir. Erstaunlich, wie viele Endorphine 20 Minuten Kraftsport freisetzen. Er wünschte mir einen "frohen Muskelkater." (Ich hatte erzählt, dass mein Muskelkater seit gestern verschwunden sei.)

Es sind ja nicht nur diese 20 Minuten, ich nehme ja auch immer Anregungen mit nach Hause, was ich machen kann, das ist viel besser, als mit dem Thera-Band nach einem Anleitungsposter irgendwas zu versuchen... passt viel besser zu meinen speziellen Bedürfnissen.
 

Samstag, 8. Juli 2017

Physio

Gestern die erste Einheit Physiotherapie genossen.

Übungen, die "nach nichts" aussehen, es aber gewaltig "in sich" haben! Muskelkater an Stellen, von denen ich gar nicht wusste, dass ich dort Muskeln (bzw. das, was von ihnen noch übrig ist) habe...

Hat mir gut getan, völlig euphorisiert schwebte ich nach Hause. Oder so.

Heute früh gleich meine "Hausaufgabe" gemacht. Einfache Übung mit Theraband - und ja, es "zwiebelt" ganz schön. Eine Übung 12 mal, Pause, insgesamt 3 x 12 Einheiten.

Trainiert werden die Rotatoren.

Meine Atmung kommt damit gut zurecht.
Ich werde nachher oder morgen nochmal sehen, was ich noch nachvollziehen kann mit den hier vorhandenen Möglichkeiten. Immerhin habe ich hier den Therapieball seit Ewigkeiten, grübele noch, ob es meine Garderobe aushalten könnte, als Befestigung fürs Theraband herzuhalten?

Horti blüht

Sommer, Sonne, Unkraut.

Durch den vielen Regen der letzten Zeit ist das UnWildkraut gewuchert. Regenfreie Tage müssen bei mir ja auch immer mit stabiler Gesundheit korrespondieren, somit kam/komme ich nicht oft genug zum Rupfen. Aber gestern! Und vermutlich auch nachher wieder.

Schnell noch ein paar kleine verblühte Hortensien aus dem Kübelchen befreit, denn ich sehe, sie bekommen frische Knospen. Damit haben sie es sich verdient "ausgewildert" zu werden.

Und ein paar Pflanzen, die seit Wochen in einer Wasserschüssel warteten... ob sie jetzt noch gedeihen werden, weiß der große Gartengott.

Immer wieder Freude macht mir meine inzwischen ungefähr zehn Jahre alte Hortensie, die mal wieder ihre Blütenfarbe geändert hat:


(Wobei keine Kamera bisher es schafft, Blautöne, Violett und dunkles Pink korrekt abzubilden!)

In einem kleinen Kübel blüht es lustig-bunt:


Alles Weitere später...

Samstag, 1. Juli 2017

Notaufnahmeschwester

Selten genug, dass ich neue Blogs finde, die ich auf meine Liste aufnehmen mag.

Heute neu: Die Notaufnahmeschwester. Lesenswert, unterhaltsam, amüsant - und informativ.

Büchersammler

Ich bin gerade auf einen Artikel über berühmte Persönlichkeiten, die Bücher sammel(te)n gestoßen. Wobei hier so ganz nebenbei unterschieden wird zwischen "horten" und "sammeln" - ein Horter kauft aus Freude am Kaufen Bücher und bewahrt sie auf, ein Sammler aber kauft und sammelt Bücher, die er liest und die ihm gefallen.

Schöne Fotos von privaten Bibliotheken runden das Ganze ab, interessant sind auch die Kommentare!

Freitag, 30. Juni 2017

Psychoneuroimmunologie

Nachdem vor zwei Tagen ein erfreuliches Telefonat meine beginnende Erkältung komplett ausgebremst hatte ("Wunderheilung"), wurde mir dieser Begriff  "Psychoneuroimmunologie" zugeworfen...

Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Psychoneuroimmunologie

BR Bayern 2: http://www.br.de/radio/bayern2/wissen/gesundheitsgespraech/psychoneuroimmunologie-psychosomatik-stress-100.html

Ganz ehrlich? Wir wissen doch alle, dass Körper und Seele eine Einheit bilden, und im Laufe meines Lebens habe ich schon hin und wieder die Erfahrung machen dürfen, dass ich krank wurde, als meine Seele eine "Auszeit" benötigte... lebhafte Erinnerungen aus den 90ern kommen da hoch. Und ganz aktuell die Erfahrung, dass es mir häufig schlecht geht, wenn "Mutterbesuchstag" ist, immer schlecht geht, wenn ich von ihr weg auf meinem Heimweg bin. Oft befürchte ich, den letzten 200-Meter-Abschnitt nicht zu schaffen...

Und nun... kann ich nur so gut wie möglich für mich selber sorgen.

Physiotherapie

Heute erster Termin im Physio-Zentrum. (Ich habe Glück, dass direkt in meiner Nähe zwei dieser Praxen sind, ich habe mir die ausgesucht, deren Internet-Präsentation mir am seriösesten schien.)

Lustigerweise habe ich noch gar nichts gemacht:
Dieser Termin diente der "Befundung." Das bedeutet, ich habe "meinen" Therapeuten kennen gelernt, und er hat eine Bestandsaufnahme gemacht, mich befragt, genau angeschaut (Bewegungen, Haltung etc.), sich auf seinen Zetteln jede Menge Markierungen und Notizen gemacht. Das war alles recht ausführlich, dann waren die 20 Minuten um.

Nun hat er meine "Mängelliste" und darf sich ein Konzept überlegen... dafür hätte er es ja gelernt, meinte er. Machte auf mich einen guten und seriösen Eindruck. Nächsten Freitag geht es dann aktiv los.

(Ich sehe mein größtes Problem in meiner eingeschränkten Atmung, werde oft luftlos sein und entsprechend weniger machen können, ich werde dann nach diesen Anleitungen abends im Hause weitermachen müssen, um das abzufangen. Meine Gedanken, man wird sehen.)

Samstag, 24. Juni 2017

Nostalgie

Heute in Norderstedt, unser Weg führte uns durch das Herold Center ... als ich fasziniert stehen blieb, mir kam einiges "irgendwie" so bekannt vor. Ein gewisser Zweijähriger wunderte sich sehr, dass ich von ihm weg strebte, um diese Bilder zu machen. Das Motto dieser kleinen Ausstellung war zwar "Schlagerwelten" mit einem starken Bezug zur ehemaligen DDR, offenbar eine Art Multimediaausstellung (Kopfhörer und Tafeln mit erklärenden Texten)... ich hatte einfach nur das Gefühl einer Zeitreise. (Note to myself: Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg mal wieder besuchen!)