Dienstag, 27. Dezember 2011

Weihnachten wie immer...

... und doch anders.

Nachdem in den zwei Wochen vor Weihnachten viel diskutiert und unser aller Gefühle strapaziert wurden bis zur nervlichen Zerreißprobe, glänzte am Ende der Verursacher mit Abwesenheit. Dafür gab es irische Kugeln für den Tannenbaum:



Und zu mitternächtlicher Stunde erreichte F. auch meinen Haushalt. Fast wäre er erst am nächsten Tag angekommen, durch die Verspätung der Ankunft in Frankfurt war der gebuchte Anschlussflug nicht mehr sicher. Aber was ein rechter Kerl ist, den es zur Liebsten drängt, der rennt!

Eine andere Sache wuchs sich bis zum Mittag des 25.12. zum Drama aus - schließlich hatten wir die Lady dann wohl und munter hier, wo ich sie bis zum 26. behielt, um sie dann nach Hause zu begleiten.



Der neue Esstisch hat sich bewährt - und das Essen auch. Trotz aller möglicher Widrigkeiten hatten wir tatsächlich eine richtig schöne Weihnachtsfeier, kreuz und quer wurden drei Sprachen bemüht - ich mag das. Die Nonna wurde gehätschelt und war bester Stimmung, die Geschenke passten genau, das anwesende Jungvolk war nett. (Jungvolk? Alles inzwischen Erwachsene...) Sämtliche vorher angelegten Vorräte an Sekt und Wein wurden ihrem Zweck zugeführt und alles verlief genau richtig.

Jetzt ist es ruhiger geworden. Das Töchterlein ist viel mit F. unterwegs und ich komme ein wenig zum Abschalten. Heute war der erste Tag mit freien Kopfhöhlen, ohne Halsweh und Heiserkeit für mich. Ein Schläfchen am Nachmittag tat ein Übriges.



Ein Vorhaben in die Tat umgesetzt und die Mutter der Tochterfreundin angerufen, damit wir uns vielleicht mal treffen. Eingespannt, wie wir sind, sehen wir uns nicht mehr wie früher zufällig draußen. (Eigentlich trau ich mich nicht, so vorzupreschen und einfach mal etwas zu versuchen, aber mit immer nur vornehmer Zurückhaltung erreiche ich eben auch nichts!)

Und was ist mit meinem Italienisch? Ja doch. Mir nicht gut genug, aber irgendwie durchaus in Ordnung. Ich denke mal drüber nach, wie ich das erklären kann.

Freitag, 23. Dezember 2011

Weihnachtsgrüße aus dem Chaos

Das Tochterkind aus Dublin ist seit vorgestern Abend hier, der Gefährte fliegt aus Rom morgen Abend ein, letzte Einkäufe haben wir heute gemeinsam erledigt.

Das größere Tochterkind hat mit dem Gefährten ganz wunderfein für einen großen Esstisch und noch einiges mehr gesorgt - nebenbei war's auch noch ganz vergnüglich!

Der Tannenbaum ist seit Mittwoch auf meiner Terrasse und wird morgen fein gemacht.

Und ich habe einige Tage Urlaub.

Zwischengestreut sind ein paar mehr oder weniger große Probleme im Familienverbund, einige Gesundheitssachen und jede Menge Futterplanung. Dies eine Mal im Jahr hätte ich es gerne perfekt. Perfekt ist ausverkauft? Na gut, dann bitte fast perfekt!



Meinen Lesern wünsche ich möglichst harmonische Feiertage, lecker Essen und Trinken, feine Geschenkchen und am Ende des Jahres einige ruhige Tage oder zumindest Stunden.

Montag, 19. Dezember 2011

Vorweihnachtlicher Taumel

Update zu dem hier.

Ein vermutlich letztes Gespräch mit dem Töchterlein geführt, bevor sie übermorgen Abend hier sein wird. Gemeinsam Gedanken sortiert, die Gästeliste durchgesprochen, auch die Essenplanung und was noch zu erledigen sein wird. Nun habe ich auch keine Stimme mehr (nur noch heiseres Gekrächz), bin andererseits ein wenig "geläutert".

Morgen Abend soll die "Aktion neuer größerer Esstisch" hier ablaufen... Ich berichte davon lieber hinterher.

Der Tannenbaum wird mir von einem Kollegen am Mittwoch auf die Terrasse gestellt werden, so haben wir es heute besprochen.

Wie schon heute Nacht (manchmal wache ich mitten in der Nacht auf und bin erstmal hellwach) in einer Kommentarantwort ausgeplaudert, steht seit gestern Abend die Flugbuchung für Marens Liebsten. Auf seinen Besuch freue ich mich besonders, weil wir in meinem Urlaub so einen wirklich netten Nachmittag miteinander verbracht hatten.

Wozu ich unbedingt noch kommen muss: Weihnachtsmails an einige Menschen verfassen, die mir lieb und wert sind. Dazu braucht es nur so ein, zwei Stündchen Ruhe... Ich habe Euch also nicht vergessen!

Sonntag, 18. Dezember 2011

In 24 Stunden um die Welt

3sat-Thementag

"Dieter Moor moderiert den Tag und lässt sich von Auslandskorrespondenten der vier 3sat-Partner über die Geschichte und den Alltag in ihren Gastländern berichten. Der Thementag ist aus 15-minütigen Essays aus der Reihe "Schätze der Welt – Erbe der Menschheit" zusammengesetzt, die seit 17 Jahren weltweit gedreht werden. So ist ein filmisches Archiv des UNESCO-Welterbes entstanden, das einen Teil der 936 Welterbestätten umfasst. 90 Orte, die Sie gesehen haben sollten, zeigen wir am Thementag "In 24 Stunden um die Welt". Basisstationen sind in diesem Jahr der Hauptbahnhof Dresden und das Eisenbahnmuseum Dresden-Altstadt."

So genial schön, ich kann mich kaum losreißen, bin heute Mittag zufällig hinein gestolpert und unterbreche meine Tätigkeiten immer wieder, um den einen oder anderen Film anzusehen.

Samstag, 17. Dezember 2011

Weihnachtsbäckerei

Dank Schmerzmittel geht es mir verhältnismäßig gut, und so allmählich wird es Zeit, meine kulinarische Weihnachtsplanung anzugehen. Folglich habe ich mich beim Einkauf wieder hoffnungslos übernommen, was die Masse der nach Hause zu schleppenden Sachen betraf. Aber irgendwie komme ich ja schließlich immer an...

Dann folgte Sprach-CD-Genuss mit fröhlicher Begleitung des Küchenmaschinenmotors sowie der Tanz zwischen Backofen und Spüle. Der Zwischenstand:



Es handelt sich hier um Kokosmakronen , die ein Schokoladenfußbad bekamen sowie meinen bewährten Apfelkuchen, der es gut verträgt, für einige Tage im Gefrierschrank zu verschwinden. Im Kühlschrank liegt der fertige Teig für Vanillekipferl, die werden dann morgen gebacken.

Zutaten für das Abendessen nach Ankunft der Tochter sind bevorratet. Was folgt ist die Planung für Heilig Abend, ich möchte mal etwas Anderes machen als sonst und habe gerade zwei Alternativen im Sinn. Mal sehen.

Freitag, 16. Dezember 2011

Kaffee mit Trinkhalm

oder: Au Backe
oder: Ausgrabung von Antiquitäten

Ich sehe aus wie ein Zombie, mit geschwollener Backe (Wange, aber Backe liest sich einfach besser), versorgt mit Ibuprofen, Kühlkissen und Anweisungen. Vor allem von der Art, was ich alles nicht essen darf. Erinnert mich sehr an das seinerzeitige Piercing meiner Nachkommenschaft. (Heul... kein Joghurt, keine Milchprodukte! Davon lebe ich normalerweise!)

Also, meine lieben Kinderlein, ruft mich nur nicht an! Ich kann nämlich nicht sprechen...

Glücklicherweise ist mir Kaffee, sogar mit Milch (!) ausdrücklich erlaubt worden. Und die Kollegin brachte mir heute früh Trinkhalme mit. So bin ich nun fast froh.

Mittwoch, 14. Dezember 2011

Anstrengend

Ich hätte auch gerne andere Themen, aber es ist, wie es ist...

Zum Beispiel meine Zähne. Derzeit kann ich am besten essen, was sowieso "Löffelkost" ist. Meine maroden Brückenpfeiler geben keinen Halt mehr. Ich freue mich direkt, dass ich noch einigermaßen sprechen kann... Noch nie habe ich einem Zahnarztbesuch und dem Ziehen bzw. Ausgraben von Zähnen mehr entgegen gefiebert. Dann ist zwar oben hinten eine ziemliche Lücke, aber das bleibt nicht so. Leider dauert die komplette Prozedur vermutlich bis ca. Mai. Egal, jetzt heißt es durchhalten bis Freitagnachmittag. Dieser Zustand ist anstrengend.

Bald ist Weihnachten, ach ja, damit erzähle ich keine Neuigkeit :-) Neu ist, dass ich nicht genau weiß, in welcher Zusammensetzung wir uns hier treffen. Plötzlich sind die Puzzleteile irgendwie durcheinander geschüttelt und ich bin völlig planlos. Und deprimiert. Klärung ist gerade nicht in Sicht.

"Mein" Tannenbaum steht in der Firmenwerkstatt. Ob er bis zum 24. wohl den Weg hierher finden wird? Derzeit bitte ich alle greifbaren Monteurskollegen, an meinen Baum zu denken, wenn sie der Weg in den Hamburger Süden führen sollte. Problem ist nur, dass wir hier nicht so viel Kundschaft haben... Meine Terrasse ist sogar im Moment frei zugänglich, es wäre also auch tagsüber kein Problem, den Baum zu deponieren.

Überhaupt, Terrasse: Mein Nachbar, der heute hier den Heizkostenableser in meine Wohnung ließ und am Abend mir noch eine Lampe reparierte, erzählte, dass auf der Terrasse noch weitere Maßnahmen durchgeführt werden sollen... Einer meiner Büsche soll einem Gerüst weichen, dann soll "hinten" eine neue Bepflanzung angelegt werden, damit es hier nicht so einsichtig ist. Also mache ich auf absehbare Zeit gar nichts draußen, verabschiede mich gedanklich von einigen geliebten Pflanzen, von den Blumenzwiebeln etc. etc.... (Rentner. Die wissen immer alles.)

Natürlich gibt es auch Positives, klar. Zum Beispiel, dass das Töchterlein bald kommt. Und ich Urlaub haben werde. Der Rest wird sich finden. Da bin ich sicher.

Samstag, 10. Dezember 2011

Schneematsch von oben

Dicke Flocken fallen...






... aber liegen bleiben sie noch nicht.

Das ist mir auch ganz recht so, ich hatte in den letzten Jahren genug "echten Winter"! Weil sich das Wetter bekanntermaßen nicht nach mir richtet, habe ich mir nichtsdestotrotz gestern dicke wollige Stulpenkniestrümpfe gekauft. Seit gefühlten Äonen das erste Mal, dass ich im Geschäft der Marke Hungrig & Mager zur Kasse schritt.

Gestern war Ninas und mein schon traditioneller Abend im Hamburger Weihnachtsgetümmel. Es war schön und ausgesprochen lustig. Allerdings: Regen, Regen, Regen. Danach: Schneematsch von oben. Deshalb: Keine Lust, die DigiCam auszupacken. Manchmal ist das Leben nicht fotogen.

Donnerstag, 8. Dezember 2011

Nach down kommt up

Nachdem es mir gestern (wir hatten bei der Nonna "klar Schiff" gemacht) so grottenschlecht gegangen war, habe ich heute ein regelrechtes Hoch. (Ganz im Gegensatz zum Wetter.) So ein Aktivitätsanfall muss ausgenutzt werden, folglich machte ich trotz Sturm und Regen noch einen Einkaufsweg, jetzt rotiert die Waschmaschine...

Mit der Lady telefoniert, die am Wochenende nach Hause kommen wird...

Was meinen Blutdruck betrifft, führe ich zunächst ein Tagebuch. Ich kenne die normale Schwankungsbreite nicht und muss erstmal gucken, was bei mir Sache ist. Dann kann ich immer noch im nächsten Jahr meine Ärztin befragen. Von einzelnen Spitzenwerten stirbt es sich nicht gleich - ich bin also nicht leichtsinnig.

Dienstag, 6. Dezember 2011

Blutdruck

Ob ich jetzt ein neues Problem habe, ist mir noch nicht ganz klar, deshalb - einfach um meinem Erinnerungsvermögen eine Krücke zu geben - just for the records:

Sonntag - schlapp und müde, Impfnebenwirkung? Mein Besuch ist fort und ich greife, einer Eingebung folgend, zu meinem kleinen Blutdruckmessgerät. Das zeigt mir Zahlen an, die einfach nicht stimmen können, nicht stimmen dürfen. Ich bin doch seit Teenagerzeiten mit dem niedrigsten Blutdruck, den man sich denken kann, gesegnet... Nach fünf Stunden (und mehrfachem Messen), die ich liegend und dösend verbracht habe, ist alles wieder gut.

Vorhin war ich zur üblichen Infusion. Die Idee, die Werte zu kontrollieren, ist nicht ungewöhnlich. Vielleicht ist mein kleines Drogeriemarkt-Messgerät einfach nur Schrott? Die Assistentin misst "klassisch" und notiert mir Zahlen, die mich nun wirklich erschrecken.

Zu Hause angekommen, nur umgezogen, einen Tee aufgesetzt und vorm Netbook Platz genommen, messe ich erneut - ca. 1,5 Stunden später als beim Arzt zeigt mir mein Gerät einen für mich zwar im oberen Bereich liegenden, aber trotzdem normalen Wert von 113/78 an.

Nachdem ich mir in der S-Bahn so viele Sorgen gemacht hatte, beschloss ich, erstmal "runterzukommen" - Angst macht schlechte Werte, so wie vor über einem Jahr, als ich u.a. deshalb ins KH musste.

Bei nächster sich bietender Gelegenheit besuche ich meine Hausarzt-Internistin.

Montag, 5. Dezember 2011

Nachtrag

Ach nein, keine nette Unternehmung gestern, dem Wetter geschuldet. Fiel aus wegen ... usw.

Trotzdem lieben Besuch gehabt, zwar nicht lang, aber immerhin. Einzelheiten gibt es derzeit nicht, da ich nicht beabsichtige, das Privatleben u.a. meiner Tochter hier ohne Erlaubnis (und ich habe nicht gefragt) breit zu treten.

Am Mittwoch treffen wir uns, um den Haushalt der Nonna auf Vordermann zu bringen, den Kühlschrank zu füllen ... denn nun ist die Zeit doch schnell gelaufen und die Reha geht dem Ende zu.

Dafür naht Weihnachten, aber wem sag ich das hier überhaupt?

Darauf noch einen Rotwein *hicks* - und ab.


Brrrr-Wetter

Heute ist es so richtig, richtig ungemütlich draußen: Kalt, windig, und es regnet, zwischendurch vermischt mit dicken, nassen Flocken. Alles trieft. Es ist dunkel - viel dunkler als in den letzten Tagen. Nun bin ich richtig froh, wenn mich abends meine Lichter in den Fenstern begrüßen!

Freitag, 2. Dezember 2011

Anfang Dezember

... und - im Gegensatz zum vergangenen Jahr - kein Eis und Schnee. Milde Temperaturen, ab sofort mit ein wenig Regen, auch Sturmböen sind angesagt, aber egal. Das Einzige, worauf ich gut verzichten kann, sind Stürze und Rutschpartien.

Eine Weihnachtskleinigkeit fehlt noch, ansonsten ist hier alles komplett.
Meine Brille ist seit gestern Abend repariert und wieder gut.
Ganz brav habe ich mich vorhin gegen Grippe impfen lassen - für mich ja mittlerweile eine Pflichtveranstaltung.

Morgen: Friseur. "Meine Friseuse" heute war etwas angesäuert, als sie mitbekam, dass ich einen Termin bei ihrer Kollegin vereinbarte, was völlig okay ist, da sie mir zuletzt etwas zu zickig war. Und die Kollegin hatte kürzlich ganz gut geschnitten...

Sonntag, ach ja, da freu ich mich... wenn's wettermäßig einigermaßen gut wird, geht es für ein paar Stunden in netter Gesellschaft... wohin und mit wem, erzähle ich später.

Einstweilen wünsche ich Euch ein schönes zweites Adventswochenende!

Dienstag, 29. November 2011

Weihnachtsurlaubspläne

Töchterlein hat Flüge gebucht. (Was ist das nur teuer von Dublin nach HH?!? Dagegen war Rom ja zum Taschengeldpreis zu haben!) Ich habe Urlaub eingereicht. Was mit meinem futuro Genero ist, weiß ich noch nicht. Wenn die Nonna planmäßig aus der Reha-Klinik zurück kommt und alles so weit ok ist, besucht sie zu X-mas, in meiner aktuellen Terminologie sollte ich lieber Natale sagen, der ältere Herr aus dem Süden. Zusammen mit meinen hier ansässigen Kindern und Co. wird unsere Weihnachtsfeierrunde groß, größer... ganz genau: Ich habe mir immer eine große Famiglia gewünscht!

Also muss ein ausziehbarer Esstisch her nebst einiger stapelbarer Stühle. Gestern Abend alles besprochen :-)) Das sollte dann zu Weihnachten auch klappen!

Und bevor ich hier jetzt zuviel sinnloses *chiacchiere* veranstalte, sage ich nur buonanotte.

Lesezeichen

Ab ist der Brillenbügel

... anderer Titel: Einohrig (?)

Gestern Abend fiel mir meine Brille aus dem Gesicht, wortwörtlich. Ein Bügel ist ab. Einfach so. Und keine Schraube in Sicht, die fest zu schrauben wäre, so sehr ich auch (mit der alten Brille auf der Nase) gesucht habe. Es handelt sich hier um eine zwar schicke aber trotzdem irgendwie merkwürdige Steckkonstruktion...





(Ich kann erst morgen zum Optiker, es ist Dienstag, da komme ich bekanntermaßen immer spät nach Hause.)

Und: Nein, ich zähle nicht zusammen, was in letzter Zeit alles nicht wie vorgesehen funktioniert ;-(

Update: Die Senseo funktioniert einwandfrei. Zwar macht sie ein etwas anderes Geräusch als die vorherige - aber egal. Danke an die Tochter für die zügige Reklamation.

Montag, 28. November 2011

Senseo-Tausch

Nach nur gut einem Jahr Senseo-Leben war sie hin. Kein Bild - kein Ton... verkehrt. Nochmal: Kein Lämpchen - keine Aktion... Da die Maschine ein Nina-Geschenk war und das Töchti so ordentlich immer alles aufbewahrt, hatte sie selbstverständlich noch den Kaufbeleg... Heute bekam ich von ihr das Austauschgerät.

Ganz geschickt nutzten wir die Gelegenheit ... sie brachte jemanden mit, den ich "wieder kennenlernen" durfte. Lustig, wenn man (ich) jemanden zuletzt sah, als er 10 Jahre alt war - und das Ganze 20 Jahre her ist :-)) Und mehr schreib ich darüber nicht an dieser Stelle.

P.S. Meine neue Brille hat sich von einem ihrer Bügel verabschiedet, und ich komme erst am Mittwoch zum Optiker. Im Moment muss also die alte (eigentlich ausgediente) Brille herhalten.

Sonntag, 27. November 2011

Erster Advent

Ich bin beschäftigt, räume, hänge Lichterketten auf, sortiere Kerzen... und wünsche Euch einen feinen ersten Advent.

Freitag, 25. November 2011

Die tickt nicht richtig

Vom Töchterlein bekam ich eine Uhr geschenkt, gut durchdacht, fein ausgesucht, ich freute mich sehr. Gemeinsam waren wir dann beim Juwelier, um sie ein wenig enger machen zu lassen.

Zwei Tage später, die Tochter war bereits wieder abgereist, fiel der Verschluss ab und ein weiterer Stift lockerte sich. Ich dachte an eine Reklamation der Juweliersarbeit.

Weitere zwei Tage später fielen mir wieder zwei Stifte fast entgegen. Ich dachte ein eine Reklamation beim Hersteller. Der Juwelier bot nach neuerlicher Reparatur an, sie zwecks Garantie einzuschicken.



Ich wollte das bis Weihnachten weiter beobachten und sie dann ggf. der Tochter direkt mitgeben. So haben wir es mittlerweile besprochen.

Heute stellte ich fest, dass sie nicht richtig geht. Täglich verliert sie ca. 7 Minuten. Wird wohl auf jeden Fall eine Reklamation werden müssen... schade!

Donnerstag, 24. November 2011

Bücherwirrwarr

Vorab: Es geht bei nachfolgendem nicht um Weihnachtsgeschenke! Sonst könnte ich das wohl kaum hier breit treten.

Kürzlich stand ich mit zwei Bücherlisten in der Buchhandlung. Auf jeder waren drei Bücher, die eine lose Romanfolge darstellten, gelistet. Insgesamt also von zwei Autoren. Meine Ansage hieß:

Von Liste Nummer eins bitte alle drei (waren nicht vorrätig, obwohl Klassiker).
Von Liste Nummer zwei ist mir der Autor unbekannt, aber die Beschreibung im Werbemagazin war interessant (mit heraus gerissener Seite wedelte ich herum), ob ich vielleicht mal hineinschauen könnte? Wenn mir der Schreibstil gefallen sollte, hätte ich gern alle drei. Man bot mir eine unverbindliche Bestellung "zur Ansicht" an, notierte Namen, Adresse, Telefonnummer.

Nach einer Woche des Wartens telefonierte ich heute. Das Ergebnis: von jeder Liste sind zwei Bücher bestellt worden und vorhanden. Was soll ich denn damit? Telefonnummer? Nicht vorhanden. Meine Listen, die ich der Buchhändlerin in die Hand gedrückt hatte? Nicht vorhanden.

Na toll. Meine Klassikerliste hatte ich aus dem Internet und liegt hier als zweiter Ausdruck vor mir. Aber die andere - das war ja die Seite aus dem Magazin... Der Schriftsteller ist mir doch noch nicht geläufig. Online gibt es ein neues Magazin mit anderen Themen

Hat jemand von meinen Lesern das Thalia-Magazin 03/2011 noch irgendwo herumliegen? Ich bräuchte bitte die Seite 8 (oder war es die 11?) Habe nämlich noch das Gegenstück Seite 9/10 hier...

Ich bestelle zwar oft beim Buchversender, aber manchmal mag ich gerne in Bücher hineinlesen und sie in der Hand halten, bevor ich eine Kaufentscheidung treffe. (Buchhandlungen sind große Verführer für mich.)

Montag, 21. November 2011

Italienisches Durcheinander

Den ersten Arbeitstag habe ich gut überstanden, wenngleich auch mit ziemlich verstopftem Kopf. Dagegen gibt es seit heute Abend "Sinupret" - so allmählich wird es Zeit, dass mir meine Apotheke den roten Teppich ausrollt, wenn ich komme :-)

Dann heute Abend die Telefonnummern-Info der Lady auf meinem AB, sie ist ja heute in die Reha-Klinik gebracht worden. Ja fein..... bei den Patiententelefonnummern handelt es sich also um gebührenpflichtige 01805-Nummern. Abzockeeeeeee!!!!!

Ich hielt mich für sehr schlau und wählte natürlich zuerst die normale Klinik-Nummer mit der persönlichen Nr. hintendran - diese war mir ja direkt auf mein Phone übermittelt worden. Denkste, da gibt es dann eine Ansage, dass die Patientennummern neuerdings... 01805..... usw. usw. ....

Inzwischen rief der italienische Herr an, der vor Sorge fast verrückt wurde, da er die Lady nicht erreichen konnte. Er hatte (selbst heraus gefunden) die Zentrale der Klinik angerufen und in mühsamem Deutsch seinen Wunsch erklärt. Dem man nicht nachkam. Man weigerte sich, das Gespräch zu verbinden und verwies ihn an die Service-Nummer, die auch zuerst eine Ansage mit den Kosten bringt. Völlig aufgeregt wandte er sich an mich...

Er ließ mich nicht ausreden, nichts erklären - und dafür brauche ich lange, denn ich habe gerade überhaupt keine Sprechübung, bin gesundheitlich angeschlagen und muss erst über diese komplizierten Sachverhalte auf Italienisch meditieren... Und er war zwar sehr freundlich - aber aufgeregt ohne Ende. Wie schön, dass ich wenigstens Ziffern sehr fit und sicher auf Italienisch kann!

Ich habe versucht, diese Sache mit der deutschen Service-Telefonnummer zu erklären - aber ich weiß nicht einmal, ob diese überhaupt (mit der deutschen Vorwahl) aus dem Ausland zu erreichen ist. Puh.

Schlussendlich habe ich dann auch erstmal selbst mit der Lady telefoniert, die sehr erschöpft und müde ist, Schmerzen hat und tapfer alles macht, was sie muss. Außerdem von den Bemühungen des o.g. Herrn berichtet.

Und nun bin ich fertig mit diesem Tag, warte auf meinen Lieblingstatort aus Münster um 21 Uhr (alle anderen habe ich mir mittlerweile so gut wie abgewöhnt), um danach sofort ins Bett zu kippen.

Ciao!

Sonntag, 20. November 2011

Kopfschmerzen

Gesund fühlt sich anders an. Trotzdem versuche ich es morgen mit der Lohn-und-Brot-Arbeit wieder.

Immerhin: Ich habe schon jetzt (!) ungefähr 80 % aller meiner Weihnachtsgeschenke nicht nur gekauft sondern auch verpackt. Das ist vollkommen unüblich für mich, entstresst aber ungemein. So bleibt noch Energie für anderes auf meiner Liste. Wenn sie denn erst da wäre, die Energie.

Ach ja, die Nonna: Nachdem ich tägliche Updates über den Umweg aus dem Veneto erhielt, zweifelte ich allmählich an meinem Sprachverständnis und telefonierte gestern selber mit dem Krankenhaus. Dort war die diensthabende Krankenschwester so freundlich, das Telefon weiter zu reichen: Ja, Bluttransfusion stimmt, aber ohne Dramatik, einzig zum Zwecke der schnelleren Erholung. Die Übungen und das Gehen mit dem Rollator werden fleißig gemacht, der Transport zur Reha-Klinik soll Montag erfolgen. Die Zimmertelefonnummer erhalte ich, so bald sie vorhanden ist.

Programmschwerpunkt bei ARTE

So, ich habe ein bisschen weiter im Online-Angebot von Arte gestöbert und hier die komplette Übersicht für "bella italia" gefunden. (pdf)

Die Erstausstrahlung des Films von gestern wurde vorgezogen aus Anlass des Rücktritts von Berlusconi. Er wird noch zwei Male gezeigt werden und ist sicher deshalb auch noch länger in der Mediathek vorhanden. Ich will ihn hier nicht zerreden sondern nur unbedingt empfehlen! (Ich habe ihn mir eben zum zweiten Male angesehen.)

Samstag, 19. November 2011

TV-Dokumentation über Italien

Heute, 19.11.2011, um 22.00 Uhr auf ARTE: Italy, Love It or Leave It

Film in der Mediathek

Beschreibung von tvtoday.de:

Italien - das Land, in dem laut Goethe die Zitronen blühen und nach dessen Sonne sich zahllose Nordeuropäer sehnen. Doch derzeit ist es eher ein Land, das durch Politikskandale, Korruption, Schuldenkrise und Müllberge in den Schlagzeilen erscheint. In ihrer Dokumentation 'Italy: Love It, or Leave It' laden die italienischen Filmemacher Luca Ragazzi und Gustav Hofer auf eine Reise durch ihr Land ein. Sie machen sich auf die Suche nach guten Gründen, trotz Silvio Berlusconi, der Mafia und schlechter Wirtschaftslage auch heute noch dem Stiefelstaat die Treue zu halten und nicht - wie immer mehr junge Leute - ihm den Rücken zu kehren und auszuwandern. Es ist eine ebenso unterhaltsame wie kritische Bestandsaufnahme des wohl bizarrsten Landes Europas. In 'Italy: Love It, or Leave It' zeigen die Regisseure ihr Land auf originelle und unerwartete Weise. Sie spielen mit Klischees und erzählen Geschichten von Menschen, die mit ihrem Engagement und ihrer Leidenschaft für ein besseres Italien arbeiten. Dieses verborgene Italien ist zwar anders als das Sehnsuchtsland, von dem Touristen gerne träumen, aber deshalb nicht weniger reizvoll. 'Italy: Love It, or Leave It' ist ein Film, der die Sicht auf Italien verändert, egal welche Vorstellungen man bisher von diesem Land hatte. (Senderinfo)

Weitere Ausstrahlungstermine:
Sonntag, 27. November 2011, 23:25
Freitag, 2. Dezember 2011, 10:10

Gespenstischer Nebel

Jedenfalls fiel mir das zuerst ein, als mein Blick zufällig aus dem Fenster fiel:



So eine richtig schöne Kulisse für einen novemberlich-schaurigen Film...



Dabei hatten wir heute recht gutes Wetter, es war fast warm...



Die Luft war zwar ein wenig feucht und die Sonne verhangen, aber nichts deutete im Vorwege auf dieses Schauspiel hin.


Freitag, 18. November 2011

Collage für Petra

Da sie gerade Geburtstag hatte, fielen mir die Collagen ein, die ich ihr vor fünf Jahren gebastelt hatte, eine zeig ich hier:



Diese Bilder decken einen Zeitraum von ungefähr 15 Jahren ab, begonnen mit unserem Klassenfoto mit 15/16 Jahren und - genau daneben beendet mit unserem Discoabend mit Anfang 30 Jahren ;-))

Aufräumeritis

Ich meine, es geht mir seit heute Nachmittag besser.

Am Vormittag begann ich damit, meine Lernutensilien zu sortieren - ach, wäre all' das Italienische doch schon in meinem Kopf anstatt nur in den Büchern und auf den CDs! Beim Sortieren ließ ich eine Lern-CD laufen und als ich müde wurde, guckte ich mir nach langer Zeit mal wieder "Maria, ihm schmeckt's nicht" an.

Danach öffnete ich Schranktüren, sortierte dies und das, trennte mich auch von Dingen, räumte... fatal, fatal, jetzt kann ich nämlich zusehen, wie ich das Zimmer wieder in Ordnung bekomme! (Zwischendurch war ich damit beschäftigt, manches ins Verschenke-Netzwerk zu setzen, eine To-do-Liste für morgen zu machen etc.)

Richtig gesund bin ich noch nicht, aber ich halte das Räumen schon für ein gutes Zeichen!

Kahl

... sieht es jetzt auf meiner Terrasse aus - oder zumindest gewöhnungsbedürftig, nachdem kürzlich die Gärtner das Dornengestrüpp abgesäbelt hatten:


Licht!


Gibt es jetzt freien Einblick in meinen Privatbereich?


Dort liegt der riesige Berg Gestrüpp!

Und alles, was zertreten wurde, begutachte ich erst im Frühjahr - erst dann kann ich es auch richten. Oder die Natur bringt es vielleicht selbst in Ordnung?

Donnerstag, 17. November 2011

Anruf aus dem Süden

Ich verbringe weiter den größten Teil des Tages sitzend/liegend und kämpfe gegen meine Erkältung an, trinke Tee, Tee, Tee. Ab und zu fällt mir ein, dass ich wohl auch etwas essen sollte... Einer Bronchitis bin ich wohl entkommen, ansonsten geht es mir nicht so berauschend.

Vor einer halben Stunde: Telefon. Der italienische Herr informierte mich über den Zustand der Nonna (alles wie gewünscht) und ich sollte doch bitte meinen Bruder auch informieren. Mein Italienisch war grottenschlecht, da eben krank und unkonzentriert. Immerhin schaffte ich es, ihn nach seiner Gesundheit zu fragen (von deren Problemen ich weiß) und mich für den Anruf zu bedanken. Mein Italienisch ist noch nicht gut genug, um immer und jederzeit abrufbereit zu sein. (Gemeint ist selber sprechen - verstehen geht irgendwie immer.)

Auftragsgemäß rief ich X an - der nun seinerseits krank zu Bett liegt, mit der anderen Erkrankung, die gerade die Runde macht.

Aber wenn schon sonst nicht viel klappt - wenigstens kann ich in aller Ruhe Brainstorming machen hinsichtlich Weihnachtsgeschenken. Und DVDs gucken, so viel ich mag. Na super.

Dienstag, 15. November 2011

Aus dem Verkehr gezogen

... hat mich der Doc nun bis zum Wochenende. So einen Infekt brauche ich nicht, ehrlich. Aber noch weniger muss ich mit dickem Kopf und erhöhter Temperatur im Büro sitzen - die Zeiten sind endgültig vorbei. (Die Friedhöfe sind voll von den Unentbehrlichen.)

Wie schön, dass ich gerade am Wochenende mit der Tochter so leckere Teesorten eingekauft habe! Krankenkost heute = 5-Minuten-Kartoffelmampf aus Plastikpott. Wenn ich krank bin, brauche ich so etwas.

Ansonsten: Fußball. Ich denke an die Tochter, die ich im Stadion glaube mit ihrem irischen Multikulti-Trupp. Hoffentlich warm angezogen, wir haben hier so 2 bis 3 Grad! - Und während ich so der deutschen Mannschaft zusehe, werde ich immer müder... und mir wird immer wärmer...

Montag, 14. November 2011

Eiskalt und neblig und das Töchterlein

... ist wieder fort. Noch nicht weg geflogen. Umgezogen ins Tagungshotel zu den Kollegen.

Schade, dass sie nicht so ganz gesund war. Schön, dass sie uns "so zwischendurch" kurz besuchen konnte. In sechs Wochen etwa ist das Töchterlein wieder hier - so bald ist nämlich schon Weihnachten!

Freitag und Sonnabend hatten wir hervorragendes Wetter. Zwar eisig kalt (Schal! Handschuhe! Dicke Socken!), aber es schien die Sonne. Dann änderte sich die Wetterlage: Nachtfrost, Raureif und Nebel 24 Stunden am Tag. (Offenbar nur hier südlich der Elbe. In Hamburgs Norden herrschte zumindest heute klare, weite Sicht.) Diese drückende feuchte Luft ist so gar nichts für mich, alles strengte doppelt an, schwere Atmung und Herzklopfen bis in den Hals. Dazu macht sich bei mir ein Infekt breit. (Also wieder Cortisontabletten.)

Gestern trafen wir uns mit Töchterchens Bruder in der City, schauten so dies und das an, shoppten ein wenig in der Wandelhalle und verspeisten ein "halbes Schwein auf Toast".

Dem Wetter angemessen verliebte ich mich augenblicklich in diese Hauspuschen, die wenig mehr sind als Socken mit Sohlen und sooooo gemütlich!



Gestern Abend gab sich die Tochterfreundin die Ehre - ich hatte sie auch lange nicht mehr gesehen - das gute "Kind" ist so fleißig und lernt andauernd, so dass wir einen bunten Abend hatten, zu dem erst eine reichliche Verkostung neu eingekaufter Teesorten gehörte, dann allerlei Antipasti und schließlich noch ein guter Schluck Rotwein.

Da wir nun beide gesundheitlich ein wenig angeschlagen waren, übertrieben wir unseren langen Abend dieses Mal nicht (sehr) und waren gegen Mitternacht im Bett. Schließlich hatten wir uns für heute den Wecker gestellt!

Heute Vormittag ging es dann auf eine kleine Runde nach Harburg, schöne Dinge angucken und einkaufen. Während wir eine letzte TeaTime abhielten, erschreckte mich ein lautes Geräusch und beim anschließenden Blick aus dem Fenster die Anwesenheit von Gärtnern auf meiner Terrasse. Draußen mit dem Mann an der Säge gesprochen... man sei beauftragt, den Feuerdorn runter zu schneiden.

Irgendwie ja "gotteseidank", denn mir war er ja reichlich über den Kopf und über meine Kraft gewachsen. So war ich ganz dankbar, dass die Wohnungsgesellschaft sich kümmerte. Andererseits passierte natürlich genau das, was ich fürchtete: Männer! Trampelten alles nieder, was ihnen vor die Füße kam. Lavendelpflanzen, Fuchsie... das konnte ich nicht mit ansehen.

Aber es war ohnehin Zeit für den Start der Tochter, der ich noch bei der Bahnfahrt gerne hatte Gesellschaft leisten wollen. Im Norden der Stadt hieß es dann Abschied nehmen und ihr einen klitzekleinen Moment hinterher zu sehen. Töchterlein mit rotem Rollkoffer - gleichzeitig junge Karrierefrau auf dem Weg zum Meeting.

Als ich zurück kam, war es dunkel, die Gärtner verschwunden, das Elend draußen ohne Tageslicht nicht zu sehen.

Im Gegenzug könnte ich über meine Zimmerpflanzen ganze Bücher füllen - allein, es fehlt mal wieder die Zeit. Also nur kurz: Das Fensterblatt "monstera deliciosa", das ich als Ableger von Nina bekam, produziert Blatt auf Blatt, und dieses Mal ein besonders schönes, fein und reichlich geschlitztes!



Zwischendurch mit X und dem Krankenhaus telefoniert. Die Lady hat anscheinend die OP gut überstanden. Es geht ihr den Umständen entsprechend zwar schläfrig, aber gut.

Samstag, 12. November 2011

Geldbaum

Während beide Töchter ihren Schwesterntag und Freundinnenabend haben, war ich als Kofferpackassistenz bei der Nonna, die morgen von X ins Krankenhaus gebracht wird zwecks OP am Montag.

Da sie wiederholt sagte, sie müsse den größeren der zwei Geldbäume aus Platzgründen abgeben und Nina Interesse daran hat, ihn ihrer Bürobotanik hinzuzufügen, hier zwei tagesaktuelle Fotos:






Während die Lady die nächsten Wochen in KH und Reha verbringen wird, dürfen wir das gute Stück aus der Wohnung transportieren. So, Tochter... :-))

Schaf

Kaum ist sie hier, hängt auch schon ein irisches Schaf an meinem Kühlschrank.



Und: Ja, inzwischen darf jeder wissen, dass das Töchterlein nach Dublin gezogen ist :-))

Alles, was sie mir gestern Abend aus ihrer Arbeitswelt erzählt hat, hört sich ganz großartig an... Wer hätte das jemals von meinem Nesthäkchen gedacht? Chapeau!

Bei allen "Karrieregeschichten" ist sie immer noch einfach die Tochter, mit der ich im Schlafzeug am Küchentisch sitzen und Nägel lackieren kann... Und heute ist Schwesterntag.

Freitag, 11. November 2011

Status

geplant 15:15 - erwartet 15:30

So bleibt mir noch reichlich Zeit, etwas Leckeres zu zaubern und ein paar Handgriffe im Haushalt zu machen.

Mittwoch, 9. November 2011

Übermorgen

... kommt das Töchterlein für ein Wochenende her!
*freu-freu-freu*

Lesezeichen

http://www.thehealthprotector.net/how-do-i-deal-with-alpha-1-antitrypsin-deficiency.html

Besser als die meisten deutschen Artikel.

Dienstag, 8. November 2011

Feierabend

... oder das, was davon übrig ist.

Die Kollegin war heute krank und ich achteinhalb Stunden lang am Rotieren wie ein Roboter. Dann der übliche Dienstagsabendtermin. Dachte ich. Ein kurzes Arztgespräch sollte dabei sein wegen meiner heiseren Räusperstimme. Es folgte: Volles Lungenfunktionstestprogramm. Ich genervt. Aber immerhin freundlich geblieben gegenüber den MTAs, trotzdem völlig am Boden weil erschöpft.... Nun gut, es gibt schlimmere Schicksale.

Die Ergebnisse waren unverändert gegenüber dem letzten Mal, was ich immer mit "gut" für mich übersetze. (Warum denke ich immer, dass ich beim LuFu-Test etwas leisten und mich anstrengen muss? Es ist, wie es ist - besser geht es eh nicht.)

Mein Symbicort wird nicht ausgetauscht. Das Halsproblem könnte ein Pilz sein, der sich meiner Stimmbänder bemächtigt. Ursache ist vermutlich die Kombination der im August geschluckten Cortison-Tabletten in Verbindung mit Symbicort. Sozusagen ein Overkill bzw. eine additive Wirkung.

Option eins: Ein Medikament ausprobieren - wenn's nicht nützt, ab zum HNO-Arzt. Option zwei: Gleich eine Überweisung für HNO. Ich wählte Option eins. Der Doc lachte und meinte, so sei ich nun mal, er hätte es sich schon gedacht. (Hm - wie bin ich denn?) Folglich darf ich morgen mal wieder ein Rezept einlösen...

Zu Hause war ich dann gegen sieben. Haushalt, Abendbrot - nebenbei läuft der "Tatort", bei dem ich letztens eingeschlafen war.

Sonntag, 6. November 2011

Aktiv

Ich komme gerade nicht richtig zum Schreiben, weil ich mich gestern kopfüber in Hausarbeit und Pflanzenpflege gestürzt hatte und es mich heute mit aller Gewalt an die frische Luft drängte. Jetzt habe ich bergeweise Fotos und keine Zeit für irgendwas, denn: Hunger! Muss erstmal in die Küche und allerlei Gemüse schnippeln.

Freitag, 4. November 2011

Zahngeschichten

Komme gerade vom Z-Arzt. Die neue Krone sitzt wie 'ne Eins.

Interessanter war die Diskussion, wie wir nun mit "oben links" verfahren werden, die ich mit dem Senior, der Juniorin und der Assistentin führte: Variante Nummer eins ist zahntechnische Steinzeit, zieht viele gesunde Zähne mit in den Abgrund und ist schlicht und ergreifend nicht diskutabel. Ich habe Bilder von diesen Apparaturen gesehen.

Variante Nummer zwei wird teuer und funktioniert nur mit ein bis zwei Implantaten. Erstens machen sie sich auf die Suche nach dem günstigsten Labor, aber nicht im Ausland, da zu viele Schwierigkeiten entstehen, wenn es zu Reklamationen usw. kommt. Praxiskosten sind moderat, wir sind hier nicht an der Alster/an der Elbe sondern schlichtweg in Neuwiedenthal (wo der gemeine Patient meist Hartz4 hat oder in anderer Form arm ist).

Auf Rückfrage versprach man mir ein Einsetzen ohne Vollnarkose, das war mir wichtig. Und keine Fremdpraxis sondern durch die Juniorin höchstpersönlich. (Selbstredend ist sie eine mittlerweile erfahrene Zahnärztin.)

Nun warte ich auf die Kostenaufstellung und werde sicherlich zwischenzeitlich die Abrechnung für das Ersatzteil von heute erhalten - das macht mir weniger Kopfschmerzen, da wird die Zusatzversicherung ihren Teil zahlen.

Mittwoch, 2. November 2011

Glückwünsche und Geschenke

... für diese junge Dame bitte hier abliefern :-))



Dienstag, 1. November 2011

Blaue Flecken

Ja, ich meine schon ganz richtige... Ich habe manchmal offenbar eine Tendenz zur Selbstbeschädigung. Früher habe ich beim "Cruisen" durch die Wohnung meine Füße dick und blau gestoßen, auch mal einen kleinen Zeh gebrochen. Dann kam die Phase der blauen Flecken auf den Oberschenkeln durch das Schreibtisch-Umkurven im Büro. Seit einiger Zeit sind meine Arme dran - mit Vorliebe schlage ich gegen Türdrücker und bin folglich gern mal blau dekoriert an den Unterarmen.

Im Urlaub schaffte ich es, unmittelbar nach dem Einzug in der Ferienwohnung, mein Schienbein aufzuschlagen am Bettrahmen, so richtig bis (fast?) auf den Knochen. Seither ist das Bein mit dem Heilungsprozess beschäftigt. Hey, das schmückt doch ungemein...

Vor drei Wochen war der linke Arm dran, ich war wieder unachtsam bei der Hausarbeit. Spontan gab es eine dicke (!!!) Beule, die im Laufe der Tage zu einem handflächengroßen blauen Fleck auslief. Noch sind die Konturen gut zu sehen.

Heute kurvte ich im Büro herum - sinnigerweise mit Brille, die dafür nicht geeignet ist, so dass die normale Sicht verzerrt ist. Aber im Büro bin ich praktisch zu Hause und kenn mich schließlich blind aus...? Am Schreibtisch meines Kollegen vorbei und ...rrrrrums... nicht Richtung Küche! Ich wurde schmerzhaft aufgehalten von einem Vitrinenschrank, der daraufhin ins Schwanken geriet. Nichts zerstört, Glastüren heil, die dahinter befindlichen silbernen Pokale (!) alle am rechten Platz (na ja, fast). Nur ich habe schon wieder eine neue Baustelle am Arm.

Kurzes Gespräch zwischendurch mit dem Doc

... als Update.

Mittlerweile ist der Kongress vorbei und der wissenschaftliche Beirat befragt worden.

Die Studie, welcher zu Folge ein Wert von 80 mg/dl konstant nach 7 Tagen vorhanden sein soll, ist fünf Jahre alt und nicht mehr aktuell. Es gibt eine neue europäische Richtlinie, wonach 60 mg/dl ausreichend sind. Dieses möchte angeblich Talecris nicht publik machen, um keine Verkaufseinbußen zu haben. Auf jeden Fall kann meine Wochendosis bleiben, wie sie ist.

Nebenbei gleich nachgefragt, warum ich seit zwei Monaten heiser und "verräuspert" bin - manchmal so schlimm, dass ich meine berufsbedingten Telefonate kaum führen kann. Ursache kann das Symbicort sein - ich soll vermutlich nächste Woche das Medikament wechseln. (Toll - hier lagert noch ein Vorrat für 3 Monate... kann ich den dann verschenken?)

Samstag, 29. Oktober 2011

Es ist wieder einmal so weit

Attenzione!
Zeitumstellung.
Was sich nicht ohnehin selbst reguliert, muss dann bitteschön morgen korrigiert werden.
Nicht vergessen, sonst kommt Ihr alle zu spät zur Arbeit Montagmorgen.
(Das mit der "zusätzlichen Stunde" halte ich für Tinneff, zumindest für diejenigen, die morgen ausschlafen dürfen. Ist doch eh egal, wie spät es beim Aufstehen ist.)

Der Tag bei der Lady verlief wider Erwarten überwiegend friedlich und freundlich. Erst Stress am Telefon und dann das Sonntagsgesicht... :-))

Freitag, 28. Oktober 2011

Zahnarzt

Sitzung Teil eins erledigt. Nächster Termin in einer Woche. Bis dahin muss er sich etwas überlegt haben für das größere Problem...

Mittwoch, 26. Oktober 2011

Ich weiß ganz genau...

... wie ich in 30 Jahren nicht sein möchte. Puh.

Dienstag, 25. Oktober 2011

Zwei Stunden

...habe ich heute vom Jungfernstieg bis zu Hause gebraucht. In Hamburg-Heimfeld hatte sich wieder einmal jemand auf die Schienen gelegt und der Bahnverkehr stand ab Wilhelmsburg still.

1. Der S-Bahnhof Wilhelmsburg ist derzeit eine Baustelle mit provisorischer sehr hoher Treppe - das allein reicht für mich schon, dass ich zehn Minuten lang kämpfen muss, um hinterher wieder Luft zu bekommen.

2. Ein Ersatzverkehr mit Bussen wurde eingerichtet. Gedrängel, schieben und schubsen - warum können die Leute nicht einfach ganz gesittet einsteigen? Auch ich kam erst mit dem dritten Bus mit.

3. Ich kam frisch von der Infusion und wackelte ein bisschen. Ab und zu fragte ich mich, was wohl passieren würde, wenn ich meine Selbstbeherrschung einfach aufgäbe... RTW und eine Freifahrt nach Hause? Ich habe es nicht ausprobiert.

Sonntag, 23. Oktober 2011

Note meridionali

Gestern Abend: Konzert im Spiegelsaal des Museums für Kunst und Gewerbe, Mario di Leo und seine Compagnia musicale haben ihre neue CD vorgestellt.

Zunächst fiel mir positiv auf, dass das Publikum - im Gegensatz zum früheren Konzert im selben Saal - angenehm "normal" war, keine hohen Diplomaten, kein "Zickenalarm". Dafür ein froh gestimmter Mario di Leo samt Kindern und Compagnia. Schade, dass er weit fort von Hamburg gezogen ist, irgend etwas hat ihn in den Süden getrieben (?) - deshalb doppelt schön, dass er sich hier die Ehre gegeben hat.

Bedauerlicherweise ließ die Technik ein wenig zu wünschen übrig: In der ersten Hälfte hatte ich den Eindruck, dass der Sound zu basslastig war - die Worte gingen häufig im Dröhnen unter. In der zweiten Hälfte (es gab 20/30 Minuten Pause) war für mich alles deutlich angenehmer. Aber, seltsam... M.d.L. stellte irgendeinen Defekt der Anlage fest und beschloss, "unplugged" weiter zu machen. Eine gute Idee, nur leider fand dann alles unterhalb der Bühne statt, so dass ich keinen der Musicisti mehr so recht sehen konnte...



Musikalisch - bitte bedenkt, ich bin kein professioneller Musikkritiker! - fand ich diese neuen Lieder ganz hervorragend, geradezu locker, leicht, fröhlich. Und das, obwohl das alte italienische Liedgut nur so strotzt von tragischen Geschichten der unerfüllten Liebe, Flucht, Verfolgung!

Bisher waren alle beiden vorherigen Konzerte Motto-Veranstaltungen und daher etwas "schwerere Kost" - dieser Abend war eindeutig der mit dem größten Spaßfaktor!

Stella di Leo ist erwachsen geworden, das hört man ihr an! Und Luca hat Talent, beherrscht mehrere Instrumente und singt auch gut. Aber: Er hat nicht diese angenehme, sonore Stimme seines Vaters. Nicht oder noch nicht, non lo so. Trotzdem hat er sein Solo gut gemeistert (ma tu vai - glaube ich zu erinnern).

In der zweiten Hälfte des Konzertes, und ich hatte mich schon gefragt, wie er mit zwölf neuen Titeln einen ganzen Abend bestreiten wollte, gab es einige altbekannte Titel! (Che bellezza, la fantella, un caffè all'imbrunire) Manche davon höre ich alltags so oft.... - ich kenne jede Silbe, jeden Ton... So war es ganz spannend für mich, sie live variiert zu hören. Manches von Stella gesungen oder im Duett. Trotzdem so vertraut, dass ich am liebsten mitgesungen hätte. Ich konnte mich zusammenreißen, zum Glück für das Publikum!
;-)

Reisebericht beendet

Gestern habe ich im Italien-Forum meinen Reisebericht beendet. (Praktisch sind das überarbeitete und ergänzte Sequenzen aus diesem Blog.)

Mein Résumée jetzt, wo mich der Alltag schon seit drei Wochen wieder hat:

Bracciano:
Kann man machen, muss man aber nicht. Ich hatte mir vom Wohnen in einer Kleinstadt vor allem Kontakt und Austausch zu und mit Einheimischen erhofft - auch als lebendiges Sprachtraining. Wie schon erzählt, hatten wir es überwiegend mit einem eher unfreundlich-abweisenden Völkchen zu tun.

Lago di Bracciano:
Sehr schön anzusehen, im September aber ohne jeden Freizeitwert. Bademöglichkeiten nicht vorhanden und das Seeufer - abgesehen von der Promenade - beidseitig versperrt durch Maschendrahtzaun und Privatgrundstücke.
In Anguillara ist der "begehbare" Teil bedeutend größer, leider aber auch total befestigt. Von Natur ist da nicht mehr so sehr viel übrig. Außer natürlich einem sehr schönen Panorama.
Das Befahren des Sees ist nicht möglich, so bald das einzige Schiff einen Maschinenschaden hat.

Rom:
ROM! Immer wieder schön, Touristenmassen hin oder her. Ich werde immer wieder hinfliegen, allerdings die Hauptanziehungspunkte Forum Romanum, Palatin, Colosseum und Petersdom meiden. Es gibt noch so viel zu entdecken.

Hier nochmal alle Fotoalben:

live gebloggt
Bracciano am Lago di Bracciano
Ausflüge nach Rom und Videos vom Petersdom
Anguillara am Lago di Bracciano
Ausflug nach Castelgandolfo am Lago Albano

Freitag, 21. Oktober 2011

Rom, Borgo Pio - noch ein Video

29.09.2011 - VIDEO, Borgo Pio zum Zweiten



Eine typische Touristenzone eben...

Wellness

Heute vor einem Jahr ließ ich mich ins Krankenhaus bringen. Seither hat sich meine Welt verändert.

Ein Muffin am Morgen macht fröhlich. Ein Parfumerie-Einkauf auch.

Bei schmerzenden Füßen wirkt ein heißes Fußbad mit anschließender Massage Wunder.

Nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub - Pläne schmieden kann man immer.

Dienstag, 18. Oktober 2011

Videos von S.Pietro (Petersdom)

29.09.2011, San Pietro - Videos



Im Moment schiebe ich viele kleine Videos vom Petersdom in dieses Album, wegen der Datenmenge wird es einige Zeit dauern, bis alle drin sind. (Ich lass den Upload einfach die ganze Nacht lang laufen.)

Wie schon geschrieben "Da ich die wirklich schönen Detailaufnahmen vieler Kunstwerke bereits in früheren Jahren gemacht habe, beschränkte ich mich heute zumeist auf Ansichten, die evtl. die räumliche Größe wieder geben mögen." Da waren dann diese Minifilmchen mein Mittel zum Zweck. Auf das Zusammenstückeln der einzelnen Videos habe ich dann doch verzichtet, das Ergebnis wäre nicht besser als die Summe der einzelnen Teile.

(Wer schon früher im Petersdom war, dem werden die neuen hölzernen Absperrungen, die mich so gestört haben, sicherlich auffallen.)

Sonntag, 16. Oktober 2011

Herbstwald

Bei sonnigem, superschönem Herbstwetter mussten meine sonstigen Tätigkeiten einfach unterbrochen werden für einen kleinen Weg durch "meinen" Wald!







(Zurück zu Waschmaschine, Kleiderschrank und Küche...)

Freitag, 14. Oktober 2011

Nachtfrost

Mit großen Schritten geht es hier in die kalte Jahreszeit, die ersten Nachtfröste sind da, heute früh war die Wiese voller Raureif. Ich werde an diesem Wochenende meine Winterjacke aktivieren, gestern habe ich meinen Kleidungsbestand ergänzt, morgen werde ich auf Schuhe gucken...

Was ist da schöner als immer noch "Urlaubsnacharbeit" zu machen, Reiseberichte zu verfassen, Videos einzustellen und - und - und...? Vor zwei Wochen kam ich aus sommerlichen 29°C aus Italien... nicht vergessen!

Heute Mittag, wenige Minuten vor Feierabend, rief ein verärgerter Kunde an und meinte, mich (ich hatte das Telefon angenommen, Pech!) beschimpfen zu müssen...! Inhaltlich hatte ich den Anruf dem zuständigen Kollegen weiter gegeben, und ich weiß auch, dass nicht ich in persona gemeint war - trotzdem setzte mir das zu.

Geholfen hat: Der geplante Friseurbesuch. Andere Friseuse, deshalb etwas veränderter Haarschnitt, sehr fein. Außerdem hinterher zu Hause: Wellness. Also abschminken, heiß duschen, Body Lotion etc. ...

Als dann die Cousine kam, war ich schon wieder ganz entspannt.

Trotzdem überlege ich noch, wie ich dem Kunden sagen kann, dass er das mit mir nicht zu machen hat. Ich bin kein dummes Gör, was man so behandeln kann. Unmut äußern - ja. Mich beschimpfen - nein. Wie weit er in der Sache Recht hat, weiß ich überhaupt nicht, dafür bin ich gar nicht zuständig.

Und jetzt weiter mit den Reiseberichten im Forum.

Schönes Wochenende... vielleicht schon mal einen Vorrat an Glühwein anlegen?

P.S. Das Töchterlein kommt Mitte November von der grünen Insel hergeflogen.... Seminar in Hamburg, da kann doch glatt ein Familienwochenende vorher mit eingeplant werden! Zweieinhalb einigermaßen ruhige Tage, bevor zum Jahresende das inzwischen übliche Familienfest steigt. Ach, ich freu mich so...

Anguillara - Video

24.09.2011, Anguillara


Durch die Umstellung von Picasa auf Google Photo funktionieren manche Sachen nicht mehr, und ich habe auc noch nicht herausfinden können, wie ich es raparieren kann... SORRY 

Rom, Borgo Pio - Video

23.09.2011, Rom, im Borgo Pio - i musicisti

Mittwoch, 12. Oktober 2011

Wetter

Wenn es sonst nichts gibt, ist das Wetterthema immer gut... Der hässliche Regen ist verschwunden, und es ist für mehrere Tage Sonnenschein angekündigt - allerdings wird die Temperatur auch bis auf fast den Gefrierpunkt absinken. Das ist jetzt die Jahreszeit, in der ich nicht weiß, was ich anziehen soll. Zu kalt fürs Sommerzeug. Zu warm für die Wintersachen.

Eben auf dem Einkaufsweg: 18 Uhr = 12°C / 19 Uhr = 11°C
Nun wird es ja wohl nicht so weiter gehen (je Stunde 1°C)...

Ansonsten: Urlaubs"nacharbeit" - Fotos sortieren etc.
Büro: ja klar.
Wöchtentlicher Arzttermin ist auch wieder aufgenommen. (Aber so eine Auszeit war auch mal ganz schön.)
Bewegung: fehlt. Keine Zeit. Jetzt? Dunkel draußen!

Sonntag, 9. Oktober 2011

Pflanzenumzug ins Winterquartier

Heute Nacht hatten wir 2°C, höchste Zeit für die letzten draußen verbliebenen Topfpflanzen, in die Wohnung umzuziehen! Wie jedes Jahr stellt sich die Frage: Wohin damit? Bis auf eine ist es jetzt vollbracht; die Räume sehen ganz verändert aus... Die letzte, eine Yucca mit sägezähnigen Blättern, wohin ... ? Kein Platz mehr!

(Und dann muss ich in diesen Tagen meinen Kleiderschrank und meine Schuhe umräumen *seufz*)

Piazza Navona - Video

21.09.2011, Piazza Navona


Blog-Kommentare

Angelika schreibt:

Liebe Gudrun,
da sich die Kommentare immer löschen wenn ich sie in deinem Blog platzieren will, wollte ich auf diesem Weg Danke sagen, dass du uns mit deinen lebendigen Berichten und wunderbaren Bildern hast teilnehmen lassen an deiner schönen Reise!
Ich weiss nicht warum, aber immer wenn ich den Kommentar absende löscht er sich.
Einen schönen Sonntag
Angelika

+++

Erst einmal danke für deine Zuschrift! Gern geschehen, denn es macht mir Spaß!

Zweitens: Das Kommentarproblem kann ich nicht nachvollziehen. Bitte um Test und Rückmeldung meines Stammlesers oder einer Tochter. Danke!

Freitag, 7. Oktober 2011

L'angelo custode

Gerade nebenbei im Italien-Forum in einer Signatur gefunden:

Non correre MAI più veloce di quanto il tuo angelo custode possa volare.

Auf deutsch:

Laufe NIE schneller als dein Schutzengel fliegen kann.

Mario di Leo: Note meridionali

Während meines Urlaubes erreichte mich die Nachricht, dass in Kürze ein Konzert stattfindet, wie schon früher im Hamburger Museum für Kunst und Gewerbe/Spiegelsaal. Die Compagnia Musicale stellt eine neue CD vor.

Homepage
MySpace

Heute Karten besorgt und eine sogleich an die Cousine übergeben, die ich zufällig auf dem Heimweg traf.

Donnerstag, 6. Oktober 2011

Wenn der Kühlschrank leer ist

... muss man einkaufen, klare Sache. Ich bin noch dermaßen "italienisiert", dass ich heute Abend alles gegriffen habe, was auch nur entfernt Ähnlichkeit mit Tomate, Mozzarella, Oliven, Antipasti, Salat... aufweist. Null Hunger auf Süßes (wie schön), muss mich trotzdem zusammen reißen, sonst sind die verlorenen kg gleich zurück.

Ansonsten: wie gestern (Fotos, Reisebericht), nur der Arbeitstag war wieder freundlicher.

Mittwoch, 5. Oktober 2011

Fotos sichten

Nach einem eher weniger erfreulichen Arbeitstag habe ich heute Abend erst einmal mit der Nonna telefoniert und mich für demnächst eingeladen. Dann von meinen italienischen Gewürzen Miniportionen für die Tochter abgeteilt.

Alsdann habe ich begonnen, meine Urlaubsfotos zu sichten, neu zusammenzustellen und in Alben bei picasa zu sortieren. Für das Italien-Forum will noch ein Bericht verfasst werden - oder mehrere, je nachdem.

Ach, das Wetter, mittlerweile eine leidige Angelegenheit... grau-grau-grau den ganzen Tag. Und immer ein kleines bisschen kälter. Demnächst soll es nass werden. Überall liegen Eicheln und braunes Laub. Herbst eben.

Dienstag, 4. Oktober 2011

Normales Leben, erster Tag

So, der Alltag hat mich wieder, zumindest äußerlich.

Das frühe Aufstehen war gar nicht so schlimm, viel unangenehmer ist eigentlich, dass ich jetzt wieder so früh am Abend müde bin! (Feierabend, wo bist du? *umguck* Er scheint schon zu schlafen...)

Für die Küche Plastikboxen gekauft, damit meine italienischen Küchenkräuter sachgemäß verpackt werden können und recht lange haltbar sind. Immerhin habe ich ein Vermögen für sie ausgegeben.

Nachdem perfekt passend zu meiner Rückkehr hier ganz feines Wetter war, hat sich das seit gestern erledigt. Grau, grau, grau sieht es aus. In den nächsten Tagen soll es kälter und regnerisch werden. Offensichtlich sind wir jetzt eindeutig im Herbst angekommen.

Sonntag, 2. Oktober 2011

Hamburg, Sonntag: Besorgungen

Wärme, strahlender Sonnenschein - das kann doch nicht im Norden sein?

Na klar, zwar spät, aber doch sommerliche Temperaturen hier!

Ich stellte fest, dass ich ein paar Besorgungen zu machen hatte. Und wo erledigt man diese am besten an einem Sonntag? Natürlich am Hauptbahnhof in der Wandelhalle! Eine Runde durch den Drogeriemarkt gedreht, auch eine Flasche Wasser fürs Handtäschchen mitgenommen (habe mich in den letzten zwei Wochen an die stets präsente Wasserflasche in der Handtasche gewöhnt), im Zeitschriftenladen die neue "Adesso" besorgt und in der Bahn gleich begonnen zu lesen.

Nach zwei Wochen Italien habe ich all' die kleinen Hinweisschilder in der S-Bahn begutachtet. Soso - Hamburg, Weltstadt... und keine Mehrsprachigkeit? In It. ist alles mindestens in zwei Sprachen, vieles auch in vier, ausgeschildert, hmja ;-)

Meine Waschmaschine ist im Dauereinsatz, auf der Terrasse ist das Gras gewachsen wie wild - und ich versuche noch immer, geistig "anzukommen".

Samstag, 1. Oktober 2011

Zurück

Sehr schöner Rückflug mit klarer (Aus-)Sicht und wunderbar netter Crew.

Von der Tochter in Empfang genommen worden und noch Zeit miteinander verbracht.

Gottseidank ist hier auch feines Wetter, so fällt die Umstellung nicht soooo schwer.


P.S. Der Koffer war gut geschätzt, er brachte 19 kg auf die Waage.

+++

Meinem Geburtstagskind alles Gute und einen feinen Tag - die Homepage muss dieses Jahr leider aus Urlaubsgründen entfallen. (Ich hoffe doch, das Paket entschädigt ein klein wenig dafür!)

Freitag, 30. September 2011

Kofferpacktag (Bracciano)

Unsere Koffer haben wir heute Vormittag schneller gepackt als angenommen, gefühlt liegt mein Koffer knapp unter 20 kg. Letzte Kleinigkeiten (dieses Netbook beispielsweise) kommen morgen ins Handgepäck. Um 6.00 Uhr früh soll das bestellte Taxi eintreffen und uns direkt zum Flughafen nach FCO bringen - den Luxus erlauben wir uns.





Einen kleinen Spazierweg durch den Ort haben wir gemacht und auch im uns lieb gewordenen Ristorante ein letztes Mal Pasta gegessen. Jetzt, wo wir kurz vor der Abreise stehen, hat man uns wohl als Stammkundschaft ins Herz geschlossen und ist total freundlich zu uns - spätestens seitdem die Köchin (sie bedient zeitweise auch persönlich) der Cousine quasi aufgenötigt hatte, ihr den Rest der viel zu großen Pizza einzupacken "per portare via".



Wir haben uns in diesen zwei Wochen nach bestem Wissen und Können bemüht, Italienisch zu sprechen, was zum Teil verhindert wurde: Die Einwohner dieses Ortes waren überwiegend "maulfaul" bis unfreudlich (Ausnahme: der Eisenwarenhändler, die Restaurantköchin und der junge Mann in der Bar, wo wir deshalb bevorzugt Eis kaufen)

Der Bahnhofsbedienstete am Fahrkartenschalter kann offenbar nur grunzen, die Bedienung an der Brottheke im Supermarkt war völlig unfreundlich, die KassiererInnen haben uns einfach nicht zur Kenntnis genommen und während des Bezahlvorganges sich ungehindert weiter miteinander unterhalten. Höflichkeitsformeln will hier offenbar niemand hören, am Pizzaimbiss geben nur alle kurz und knapp im Kommandoton ihre Wünsche auf und das Gekaufte wird auf den Tresen geknallt. Das alles betrifft die Erledigungen, die ich (mit)gemacht habe, was die Cousine auf Einzelwegen erlebt hat, kann ich nicht beurteilen.





In Rom sah die ganze Angelegenheit ein wenig anders aus. "Capitale" und an Touristen gewöhnt (Einnahmequelle par excellence!), wurden wir - sobald man uns miteinander hat reden hören und dadurch wusste, dass wir Ausländer sind, gnadenlos auf Englisch abgefertigt. Da hilft auch kein noch so häufiger Gebrauch von "buongiorno, grazie, ciao" etc. (Immerhin: mit Englisch kommt man hier immer durch!) Ausnahme: der Gewürzhändler auf dem Campo de' Fiori - das war lustig!





Allerdings, was wirklich klasse war, waren kleine Reklamationen. Wir wollten z.B. vor einer Trattoria nicht den zugewiesenen Tisch haben (direkt an der Straße) - Fußgängerzone hin oder her. Zwei Male bekamen wir nach dem Bezahlen den "Scontrino" (sehr wichtig - muss mindestens 50 m weit getragen und auf Verlangen der "guardia di finanza" vorgelegt werden können) nur auf hartnäckige Nachfrage ausgehändigt. Das funktionierte auf Italienisch hervorragend.





Im Fußgängergetümmel von Rom ein Zauberwort: permesso. Das nützt hundertmal mehr als das Äquivalent unseres "Verzeihung" (scusi), wenn man irgendwo durch möchte. Bei "permesso" hüpfen alle sofort zur Seite!

Die Stunden, die wir mit F. verbracht hatten, waren mir auch sprachlich eine Bereicherung. Leider mit Verzögerung. Immer wieder gehen mir Gesprächsteile durch den Kopf, von denen ich im Nachhinein weiß, wie ich etwas richtig hätte sagen müssen - hatte halt nur immer schnell reagieren müssen. Aber besser spät als nie!

+++

Diese letzten beiden Fotos...





... zeigen ein Gefährt, dass durch wohl jede Straße des Ortes fuhr. Mittels Lautsprecherdurchsagen wurde bekannt gemacht, dass ein Zirkus im Ort ist... mit Artisten, Clowns, Tieren und Musik. Die Tiere auf dem Anhänger waren allerdings aus plastica. Naja.

Donnerstag, 29. September 2011

Besuch des Petersdoms und ein letztes Mal Rom

Heute waren wir letztmalig in Rom. Der Besuch von St. Peter stand noch aus...





Wie bei bisher allen großen Sehenswürdigkeiten ist auch in der Basilika alles voller Absperrungen, so dass der Besucherstrom geleitet wird bzw. auf Abstand gehalten wird von einigen Kunstwerken. Sogar diejenigen, die den Fuß der Statue des hl. Petrus berühren möchten, werden geleitet und, falls sie zu lange verweilen, von Bediensteten weiter gescheucht. Ich glaube, dass ich unter diesen Bedingungen für die nächsten Jahre "satt" bin, was diese Mega-Sehenswürdigkeiten betrifft. (Nicht satt von Rom, das geht gar nicht.)



Da ich die wirklich schönen Detailaufnahmen vieler Kunstwerke bereits in früheren Jahren gemacht habe, beschränkte ich mich heute zumeist auf Ansichten, die evtl. die räumliche Größe wieder geben mögen.





Hier habe ich übwerwiegend kleine Filmchen gemacht, die ich allerdings zu Hause erst sichten und ggf." zusammenkleben" muss.









Seitlich durch die Colonnaden verließen wir diesen heiligen Ort...



... um im Borgo Pio zu speisen und die Souvenirgeschäfte zu durchstöbern.




Und morgen ist Kofferpacktag!